UEFA startet kostenlose Fußball-Streamingplattform

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Die UEFA hat ihre neue Over-The-Top (OTT) Streamingplattform offiziell vorgestellt. Den Zuschauern soll damit einen besseren Zugang zu Live- und On-Demand-Videoinhalten verschiedener Wettbewerbe ermöglicht werden.

UEFA.tv startet mit einer Unterhaltungsplattform mit Original-Filmmaterial aus 60 Jahren europäischer Fußballarchivbilder. Künftig sollen Jugend-, Frauen- und Futsal-Spiele der UEFA ihren Platz finden und relevante Märkte mit umfangreichen Liveübertragungen aus diesen Bereichen bedient werden.

Auf der Plattform soll Hintergrund-Material und Interviews zu allen UEFA-Wettbewerben dargestellt werden. Sämtliche Videoinhalte stehen nach der Registrierung kostenfrei zur Verfügung.

Ab der nächsten Saison wird die Bundesliga als erste nationale Liga auf dem neuen Digitalportal des europäischen Fußballverbands vertreten sein. Dazu haben UEFA und die Deutsche Fußball Liga (DFL) eine entsprechende Vereinbarung getroffen.

Auf einem separaten Kanal auf der Streamingplattform sollen Videos aus der Bundesliga zusätzlich zu europäischen Wettbewerben zu sehen sein. Gezeigt werden die Montags-Highlights der Spiele des jeweiligen Spieltags sowie das „Bundesliga Special“, das sich speziell an internationale Fans richtet. Aber auch vergangene Bundesliga-Top-Spiele und unvergesslicher Begegnungen in der UEFA Champions League mit deutscher Beteiligung werden auf der Plattform verfügbar sein.

Die Bundesliga-Inhalte auf UEFA.tv werden von Beginn an in allen wichtigen Märkten wie Großbritannien, Italien, Polen, Russland, Spanien und der Türkei sowie auch im Nahen Osten und Afrika verfügbar sein. UEFA.tv ist im Web unter www.uefa.tv und mobil als App für iOS und Android abrufbar. [jrk]

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3 Kommentare im Forum

  1. Haha! Kostenlos! Haha! Solche Schmankerl sind wie Speck-Leimruten, mit denen man Mäuse fängt. Wenn die Reichweite und Nutzungsintensität dann erstmal groß genug sind, gibt es ganz pötzlich kleine Zusatz-Leckerli, die etwas kosten, aber nur ganz wenig ... Danach wird das Feld rückwärts abgerechnet, weil sich dann alle "Kunden" so sehr dran gewöhnt haben, dass viele trotzdem mitmachen.
  2. Da sehe ich nichts weltbewegendes. Anscheinend hat man jetzt eine Plattform aufgebaut, mit der die einzelnen Ligen unproblepatisch ihre Inhalte für "Ausland" anbieten können.
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