Unitymedia will Highspeed-Internet bezahlbar machen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Im Konkurrenzkampf der Kabelanbieter um das schnelle Internet setzt Unitymedia auf neue Tarife und einen neuen Markenauftritt. Das Kölner Unternehmen will 400 Mbit/s erschwinglich machen und setzt auf einheitliche Preise.

Geht es nach Unitymedia, dann werden Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen künftig zum „Eldorado der Geschwindigkeiten“. Zumindest im Internet, denn der Kabelnetzbetreiber will im Wettbewerb die Konkurrenz vor allem beim Preis übertrumpfen. Mit einer neuen Tarifstruktur sollen 400 Mbit/s für alle bezahlbar werden. Worauf auch ein neuer Markenauftritt hinweisen soll.

Im „Was? Das geht? Land“ von Unitymedia werden die drei neuen Tarife Start, Jump und Fly in den ersten 24 Monaten einen einheitlichen Preis haben. Die bisher üblichen Staffelpreise bei häufig nachgefragten Bundle-Tarifen, bei denen nach sechs oder zwölf Monaten Kunden mehr zahlen müssen, sollen der Vergangenheit angehören.
 
„Mit dem neuen Angebot geben wir unseren Kunden genau das, was sich im Grunde ganz Deutschland wünscht: Eine zukunftssichere Spitzen-Internetgeschwindigkeit zu einem attraktiven, auf den Massenmarkt zielenden Preis“, erläutert Christian Hindennach, Leiter des Privatkundengeschäfts bei Unitymedia, der die neuen Tarife als „gelebte Transparenz“ bezeichnet.
 
Die vollen 400 Mbit/s verspricht dabei der Tarif „Fly“, den es als „2Play“ (mit Telefonanschluss und Festnetz-Flatrate) und als „3Play“ (zusätzlich HD-Fernsehen inklusive Hardware), wobei bei letzterem ein Kabelanschlussvertrag beim Netzbetreiber Voraussetzung ist, der, falls nicht in den Mietnebenkosten enthalten, im Monat 20,99 Euro kostet. Die Highspeed-Tarife schlagen während der Mindestlaufzeit mit 39,99 Euro („2Play“) bzw. 49,99 Euro monatlich („3Play“) zu Buche. Nach den ersten zwei Vertragsjahren werden die Tarife aber mit 44,99 bzw. 54,99 Euro merklich teurer.
 
Das trifft auch auf die „Jump“-Tarife zu, die sich an Kunden richten, denen 120 Mbit/s im Download reichen. Diese steigen von 29,99 Euro und 39,99 Euro pro Monat nach 24 Monaten auf 34,99 Euro bzw. 44,99 Euro. Die gleichen Preise gelten für den Einsteigertarif „Start“, der allerdings im ersten Vertragsjahr auf 19,99 Euro bzw. 29,99 Euro pro Monat gesenkt wird.
 
Einen Wechsel will Unitymedia potentiellen Kunden zudem mit einem Gratis-Tablet von Samsung und dem Erlass der Grundgebühren schmackhaft machen. Dies gilt für Kunden, die noch einen Vertrag bei einem anderen Provider besitzen und schon vorher zu Unitymedia wechseln wollen. Für den Rest der Mindestvertragslaufzeit, maximal jedoch zwölf Monate, sollen Neukunden keine doppelte Grundgebühr zahlen müssen. Die Aktivierungsgebühr von einmalig 69,99 Euro bleibt jedoch erhalten. [buhl]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

16 Kommentare im Forum

  1. In diesem "Eldorado" sind stundenlange Internet/Telefon-Ausfälle fast zur Normalität geworden, dazu gibt es noch die alljährliche Preiserhöhung "um das Netz zukunftsfähiger und stabiler zu machen". Das ganze gepaart mit unendlich langen Hotline-Wartezeiten und einem nicht voll funktionsfähigen IPv4 Anschluss! Unitymedia? Nein Danke!
  2. Unitymedia wird ja immer lächerlicher. Selbst Vodafone hat erkannt das nichts ohne Upload geht. 400 Down und 10 Up? Also bis vor kurzem hätt ich gerne im Unity Gebiet gelebt, jetzt bein ich Froh das ich das nicht mache. Unity schafft es echt den Vogel abzuschießen
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