USA 2009: Bye, bye, analoges Fernsehen

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Washington – Auch in den USA wurde jetzt ein Zeitpunkt für den wohl größten Schritt in der TV-Geschichte seit der Einführung von Farbfernsehern festgelegt.

Ab 2009 senden alle Rundfunkanstalten nur noch digital. Nach jahrelangen Verzögerungen und Aufschüben haben US-Fernsehsender diese Woche eingewilligt, bis 2009 endgültig auf Digital-TV umzusteigen. TV-Hersteller, die von Digital-Fernsehern mehr profitieren als von ihren analogen Vorgängern, begrüßten diesen Schritt. Es wurde festgelegt, dass ab Juli 2007 alle neuen Fernseher ab einer Größe von 13 Zoll mit einem digitalen Tuner ausgerüstet sein müssen.
 
Für die US-Regierung ist der Umstieg auf die digitale Sendetechnik ein Geldsegen: Der Staat plant, die dadurch freiwerdenden Frequenzen an Mobilfunker und Internet-Betreiber zu verkaufen.
 
So schön das digitale Fernsehen auch sein mag; in den USA sind für den Empfang digitaler Signale rund 21 Millionen Haushalte, also einer aus fünf amerikanischen Haushalten, nicht gerüstet. Wenn die analogen TV-Konsumenten also ab 2009 nicht vor der schwarzen Mattscheibe sitzen wollen, müssen sie technisch aufrüsten. Die Kosten für einen Receiver betragen zwischen 50 und 75 Dollar. Erste Forderungen werden laut, die Regierung müsse die Konsumenten beim Umstieg mit einer Förderung unterstützen. [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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