Verbraucher unterschätzen Preise für Markenartikel

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Berlin – Die Preise für elektronische Markenartikel wie Digitalkameras, Computer und Drucker klaffen im deutschen Einzelhandel teilweise um mehr als 50 Prozent auseinander.

Die meisten Verbraucher unterschätzen diese Preisdifferenzen und gehen von Unterschieden von höchstens 20 Prozent aus. Dieses Auseinanderklaffen der Verbrauchererwartung und der Preisgestaltung im Einzelhandel deckt eine Studie des deutschen Internet-Preisvergleichsdienstleisters Schottenland.de auf.
 
Mehr als ein Drittel der von Schottenland.de befragten 250 Verbraucher rechnen für ein- und dasselbe Produkt mit Preisunterschieden von höchstens 10 Prozent, egal, wo sie in Deutschland einkaufen. Dies gilt sowohl für den stationären Einzelhandel, als auch für den Internet-Handel, hat die Studie ergeben. Rund ein Fünftel gehen von maximal 20 Prozent Preisdifferenz bei elektronischen Markenartikeln aus. Immerhin einem Zehntel der Verbraucher ist laut „Schotten-Studie“ klar, dass ein Produkt über die Hälfte teurer sein kann, wenn man es im falschen Laden kauft. 5 Prozent schätzen sogar, dass eine Kamera, ein Computer, ein Drucker oder ein sonstiger Elektronikartikel im teuersten Laden mehr als doppelt so teuer ist im Vergleich zur günstigsten Einkaufsgelegenheit.
 
Die Faktenlage sieht nach Recherchen von Schottenland.de wie folgt aus: Preisdifferenzen von bis zu 50 Prozent sind bei elektronischen Markenartikeln der Regelfall im deutschen Einzelhandel. In Einzelfällen sind Unterschiede von über 50 Prozent festzustellen. Vor allem für neue Produkte, die noch nicht allgemein im Handel verfügbar sind, verlangen die lieferfähigen Händler gelegentlich Preisaufschläge von 100 Prozent und mehr, stellt Schottenland.de fest. Generell gilt: Wer online einkauft, zahlt weniger. Im Durchschnitt lässt sich im Internet ein Preis finden, der mindestens 15 Prozent unterhalb des günstigsten Angebotes im stationären Einzelhandel liegt. Allerdings wird der Preisvorteil oftmals durch Zuschläge für eine Transportversicherung, eine Versandpauschale oder einen Aufpreis für Expresslieferung wieder wettgemacht, hat Schottenland.de analysiert. [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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