Vereinigung: „Plasma-TVs können nicht einfach vom Markt genommen werden“

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Brüssel, Belgien – Die European Information, Communications and Consumer Electronics Industry Technology Association (EICTA) veröffentlicht heute eine „wichtige Klarstellung im Namen der europäischen Elektronikbranche“.

Jüngste Presseberichte behaupteten, dass die Plasma-Fernsehtechnologie aus Gründen der Energieeffizienz unter Umständen bald nicht mehr auf dem Markt zugelassen wird. Derartige Aussagen entsprechen nach Meinung der EICTA nicht der Wahrheit.

Die EICTA erklärt: „Der entsprechenden EU-Richtlinie zufolge kann eine Technologie wie Plasma gesetzlich nicht vom Markt genommen werden, solange die Fernsehgeräte (die diese Technologie einsetzen) den Anforderungen zur
Energieeffizienz entsprechen.
 
Die EU und ihre Mitgliedsstaaten arbeiten derzeit an neuen Bestimmungen, um eine verbesserte Energieeffizienz von Fernsehgeräten in allen Technologien, darunter Plasma-, LCD-, CRT-Fernseher usw., sicherzustellen.
 
Alle Hersteller müssen diese neuen Standards zur Mindesteffizienz erfüllen, um auf dem europäischen Markt weiterhin Fernsehgeräte herstellen, importieren und vertreiben zu dürfen. Man geht davon aus, dass diese Bestimmung in der zweiten Jahreshälfte 2009 veröffentlicht wird. Nach einem Übergangszeitraum, so die Erwartung, werden die Produkte den neuen Bestimmungen bis zur zweiten Jahreshälfte 2010 entsprechen müssen.
 
Es ist dabei wichtig zu verstehen, dass sich alle relevanten Technologien, z. B. Plasma-, LCD- und CRT-Fernseher, in der Art unterscheiden, in der sie Strom verbrauchen. Jedoch hat die Branche die Kriterien vereinheitlicht, um alle Technologien mit nur einem Mass zu messen und so dem Verbraucher einen Vergleich zu ermöglichen.
 
Insgesamt haben sowohl die LCD-, als auch die Plasmatechnologie in den letzten Jahren beträchtliche Fortschritte erzielt. Beide erreichen heute eine immer bessere Stromeffizienz. Auf der kürzlich stattgefundenen Consumer Electronics Show (Ausstellung für Unterhaltungselektronik) in Las Vegas präsentierten viele Hersteller aktuelle und künftige Technologien, die das andauernde Engagement der Branche demonstrieren, die Energieeffizienz, unabhängig vom verwendeten Technologietyp, weiter zu verbessern.“
 
Die EICTA wurde im Jahre 1999 gegründet und ist das Sprachrohr der europäischen Digitaltechnologie-Branche, die große und kleine Firmen in den Sektoren Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Unterhaltungselektronik umfasst. Die Organisation besteht aus 61 großen multinationalen Unternehmen und 39 nationalen Verbänden aus 28 europäischen Ländern. Insgesamt repräsentiert EICTA über 10 000 Firmen aus ganz Europa mit über 2 Millionen Mitarbeitern und Einkünften von über 1 000 Milliarden Euro.
 
Firmenmitglieder von EICTA:
 
Adobe, Agilent, Alcatel-Lucent, AMD, Apple, Bang & Olufsen, Bose, Brother, Canon, Cisco, Corning, Dell, EADS, Elcoteq, Epson, Ericsson, Fujitsu, Hitachi, HP, IBM, Infineon, Ingram Micro, Intel, JVC, Kenwood, Kodak, Konica Minolta, Lexmark, LG Electronics, Loewe, Micronas, Microsoft, Motorola, NEC, Nokia, Nokia Siemens Networks, Nortel, NXP, Oce, Oki, Oracle, Panasonic, Philips, Pioneer, Qualcomm, Research In Motion, Samsung, Sanyo, SAP, Sharp, Siemens, Sony, Sony Ericsson, STMicroelectronics, Sun Microsystems, Texas Instruments, Thales, Thomson, Toshiba, UMC, Xerox. [mw]

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34 Kommentare im Forum

  1. AW: Vereinigung: "Plasma-TVs können nicht einfach vom Markt genommen werden" ....na wenn sowas jetzt bei den tv-geräten losgehen sollte , dann müssen auch sämtliche energiefressenden schrottmobile wie Q7, cayenne etc . verboten werden. wird natürlich nie passieren...is ja klar in dem verbrecherstaat.
  2. AW: Vereinigung: "Plasma-TVs können nicht einfach vom Markt genommen werden" Ohje Da sind wieder unsere "Oberlehrer" aus Brüssel am Werk. Keine Ahnung von nix, aber Hauptsache mitgeredet.
  3. AW: Vereinigung: "Plasma-TVs können nicht einfach vom Markt genommen werden" Plasmas werden vermutlich eh vom Massenmarkt verschwinden, das ist ja schon im Gang - auch wenn es mir selbst auch nicht gefällt. Genauso wie irgendwann die LCDs.
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