WDR-Rundfunkrat veröffentlicht Angebotsbeschreibungen der Telemedienkonzepte

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Köln – Der WDR-Rundfunkrat veröffentlicht das Telemedienkonzept des WDR für das Internetangebot, WDR Text und Webchannel zusammen mit dem Ende Mai beim Rundfunkrat eingegangenen Gesamtkonzept der bestehenden und fortzuführenden Telemedienangebote der ARD.

Der WDR-Rundfunkrat hatte bereits in der Sitzung am 26. Mai 2009 vereinbart, das Telemedienkonzept des WDR für das Internetangebot, WDR Text und Webchannel zusammen mit dem Ende Mai beim Rundfunkrat eingegangenen Gesamtkonzept der bestehenden und fortzuführenden Telemedienangebote der ARD am heutigen Mittwoch zu veröffentlichen. Das berichtet der WDR in einer heutigen Pressemitteilung.

Bereits am 15. Mai 2009 hat die Suche nach Gutachtern/innen zu den verpflichtend zu analysierenden marktlichen Wirkungen der Telemedienangebote des WDR und der federführend vom WDR verantworteten ARD-Angebote Einsfestival.de und Sportschau.de begonnen, so der Sender.
 
Bis zum Freitag können Interessenten/innen ihr Angebot einreichen. Die Gutachten sollen Mitte bis Ende September vorliegen. Zugleich wurde der Zeitrahmen für die Stellungnahmen Dritter bekannt gegeben.
 
Zu den Telemedienangeboten des WDR haben Dritte Gelegenheit, von heute bis zum 31. August 2009 Stellung zu nehmen. „Hier konnten wir die NRW-Sommerferien berücksichtigen“, so Vorsitzender Reinhard Grätz, „der von den Gremienvorsitzenden vereinbarte Zeitplan für die Prüfung der ARD-Telemedienangebote ist wesentlich enger und zwingend einzuhalten, damit auch die Mitberatung der Gremien der mitfinanzierenden ARD-Anstalten zeitgerecht erfolgen kann.“
 
Daher haben Dritte hier nur bis zum 29. Juli 2009 Gelegenheit, Stellungnahmen einzureichen. „Wir stellen uns mit Zuversicht den Herausforderungen der neuen Prüf- und Genehmigungsaufgabe“, versicherte Reinhard Grätz. „Der WDR-Rundfunkrat ist gut vorbereitet.
 
Die Sachkommission Drei-Stufen-Test unter Vorsitz von Karin Junker, auch Vorsitzende des Programmausschusses, hat ihre Arbeit aufgenommen“. Zur Unterstützung stünden zwei neu eingestellte Projektmitarbeiter bereit, die ihre jeweiligen wissenschaftlichen Qualifikationen und ihre medienspezifischen beruflichen Erfahrungen in die Auswertung der Unterlagen und Vorbereitung der Prüfschritte einbringen sollen.
 
„Die Anforderungen an das komplexe Prüf- und Genehmigungsverfahren sind ebenso hoch wie die Erwartungen insbesondere der kommerziellen Wettbewerber. Beiden werden wir
standhalten“, so Grätz. [ar]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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