Werbezeitenverkauf: Staatsanwalt ermittelt gegen TV-Sender RTL 2

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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München – Die Staatsanwaltschaft in München ermittelt gegen den TV-Sender RTL 2.

Dies berichtet das Fachmagazin Werben & Verkaufen (W&V) in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Die Staatsanwaltschaft bestätigte gegenüber W&V, auch Ermittlungen gegen das Verlagshaus Burda zu prüfen. Ins Visier der Fahnder sind dieUnternehmen offenbar wegen umstrittener finanzieller Rückvergütungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Werbezeiten geraten.
 
Ausgelöst wurden die Nachforschungen durch laufende Ermittlungen gegen Pro Sieben Sat 1, heißt es in einer diesbezüglichen Pressemitteilung des Magazins.
 
Ende 2007 wurde wegen Bestechung im geschäftlichen Verkehr gegen den damaligen Pro Sieben Sat 1-Vorstand Peter Christmann ein Verfahren eingeleitet. Dabei geht es ebenfalls um Rückvergütungen für Media-Agenturen. Im Laufe des vergangenen Jahres wurde das Verfahren auf weiteres Vermarktungspersonal sowie Agenturvertreter ausgedehnt.
 
Inzwischen gebe es in diesem Fall knapp 30 Beschuldigte und dem Vernehmen nach einige nervöse Agenturleute Zeitgleich war auch ein Verfahren gegen Martin Krapf, Chef des TV-Vermarkters IP Deutschland (u.a. RTL) in Köln eröffnet worden. [mg]

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  • Medien_Maerkte_Artikelbild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com

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