Wird Spiele-Kracher „Diablo 4“ auf der BlizzCon vorgestellt?

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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Anfang November findet in Anaheim, Kalifornien die BlizzCon statt, die Hausmesse von Blizzard Entertainment. Gerüchten zu Folge sollen bei der Eröffnung gleich drei neue Spiele präsentiert werden.

Wird Kult-Spieleschmiede mit „Diablo 4“ auf der Gaming-Convention die lang erwartete Fortsetzung des Multiplayer-Klassikers vortellen? Die Gerüchteküche dazu brodelt schon lange. Schon im vorigen Jahr war ein Trailer des vierten Teils der Action-RPG-Reihe angekündigt, aber es kam nur die Enthüllung des Mobilegames „Diablo Immortal“.

Nachdem Panini das Buch „The Art of Diablo“ angekündigt hat, berichtet das Magazin Gamefront von Hinweisen auf die bevorstehendee Ankündigung von „Diablo 4“. Beweis ist eine Werbeanzeige für das Buch „The Art of Diablo“ im „World of Warcraft Classic“-Sonderheft der GameStar, in der ganz offen „Diablo 4“ erwähnt wird.

Die weiteren Gerüchte gehen auf den Twitter-Nutzer Metro zurück, der bereits in der Vergangenheit mehrere Ankündigungen von Blizzard korrekt vorhergesagt hat. Er egth von einer Veröffentlichung von „Diablo 4“ und eine Remastered-Version von „Diablo 2“ auf der BlizzCon aus.

Auch die mögliche Veröffentlichung von „Overwatch 2“ geht auf einen Tweet von „Metro“ zurück. Er sagt den Inhalt eines Overwatch-Kurzfilms voraus, der auf der Messe gezeigt werden soll. Um den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen zu unterstreichen, verweist „Metro“ auf die Ankündigung von „Ashe“ im Vorjahr, die er ebenfalls kurz vorher leakte.[jrk]

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1 Kommentare im Forum

  1. Dieser Metro scheint legitim zu sein mit einigen seiner Leaks. Bei Diablo IV ist die Luft aus, nachdem Blizzard für sich selbst letztes Jahr einen Shitstorm auslöste mit der Ankündigung von Diablo Immortal für den chinesischen Markt (das auch die Beteiligung des chinesischen Tencent-Konzerns hat), das rein auf mobilen Geräten zu spielen wäre. Die Ankündigung vom letzten Jahr war in der Tat wie ein verspäteter Aprilscherz weil man schon dann Diablo IV erwartete, allerdings redete Blizzard vollmundig davon, ihren Fokus auf mobile Spiele zu verlegen statt auf vollständige Releases für Konsole und PC. Das mit den mobilen Spielen soll auf Befehl von Activision sein, ferner wollen sie den chinesischen Markt erobern, deshalb die Partnerschaft mit Tencent (die übrigens die 100%igen Besitzer von Riot Games sind, die Entwickler von League of Legends). Overwatch 2 soll angeblich mehr PvE sein, wobei jedoch in der Community die Stimmung nicht unbedingt prickelnd ist. Viele Leute sind unzufrieden mit der Richtung, die Blizzard mit dem Hauptspiel geht. Der Role Queue hatte zwar den Sinn gehabt, die unsägliche GOATS-Meta zu zerschlagen (was es auch tat), aber es hatte z.B. die unliebsame Nebenwirkung der Einführung einer Double-Shield-Meta. Dazu kommt, dass Blizzard nichts gegen Cheater und Hacker macht, was schon bei einigen Streamern für sehr viel Ärger sorgt. BlizzCon wird aber eher durch die Proteste gegen Blizzard Schlagzeilen machen und davon werden jegliche Ankündigungen von neuen Spielen und gar der Overwatch World Cup überschattet werden. Die Leute protestieren gegen Blizzard, weil ein Hearthstone-Spieler (blitzchung) ein politisches Statement machte, um die Proteste in Hong Kong zu unterstützen. Dafür wurde er für zunächst ein Jahr gesperrt und verlor sein gesamtes Preisgeld. Die Strafe wurde dann, wegen dem Social Media-Shitstorm auf sechs Monate (mit Beibehaltung des Preisgelds) reduziert. Die Caster wurden sogar hochkantig gefeuert, später nach dem Shitstorm wiedereingestellt. Ich persönlich finde, dass beide Seiten Schuld haben. Blizzard hätte von Anfang an sagen sollen, dass jegliche politische Diskussion ausdrücklich verboten ist, stattdessen reden sie von "every voice matters (jede Stimme zählt)" und verweisen auf Regelungen in der es Blizzard ist, der bestimmt was sie als Reden erlauben oder nicht. Zum Anderen hätte dieser blitzchung niemals den Livestream für seinen politischen Protest zweckentfremden dürfen. Letztlich zeigt es, auf welcher Seite Blizzard steht, zumal die Social Media für Blizzard in China davon redete, die "Ehre des Landes" zu verteidigen. Es wird eine zerfahrene Sache werden und selbst im Westen wird Blizzard alles tun, um die Livestreams entsprechend zu zensieren und um auch vor Ort die Proteste soweit es geht einzudämmen. BlizzCon 2019 könnte daher, unterm Strich, zu einen noch größerem Fiasko werden als 2018.
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