ZDF-Chefredakteur: Guter Journalismus braucht Selbstbewusstsein

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Bild: © Phongphan Supphakank - Fotolia.com
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ZDF-Chefredakteur Peter Frey hat die Medien angesichts zunehmender Anfeindungen beim Festakt zum 70-jährigen Bestehen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin zu Selbstbewusstsein aufgerufen.

„Wir dürfen uns nicht in die Defensive drängen lassen. Guter Journalismus braucht auch Selbstbewusstsein.“ so Frey bei dem Festakt. Der Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger, Mathias Döpfner, zeigte sich besorgt über die Erosion der Institutionen in Deutschland. Diese sei nicht nur in der Politik, sondern auch in den Medien zu sehen.

„Wir feiern heute den 70. Geburtstag der dpa. Wir wissen alle, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass wir den 100. noch feiern können.“

Die Berliner Büroleiterin der „New York Times“, Katrin Bennhold, rief dazu auf, das in Teilen der Bevölkerung vorhandene Gefühl ernst zu nehmen, dass die liberale Demokratie nicht mehr so richtig funktioniere. „In Deutschland muss man sich sehr wohl Gedanken um die Demokratie machen“, sagte sie.

Die Nachrichtenagentur dpa war am 18. August 1949 gegründet worden. Sie versorgt als Marktführer in Deutschland tagesaktuelle Medien aus dem In- und Ausland, Unternehmen, Parteien, Nichtregierungsorganisationen und Behörden mit redaktionellen Angeboten. An mehr als 160 Standorten im In- und Ausland arbeiten rund 1.000 Journalisten. Sie berichten auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Arabisch.

Gesellschafter der dpa sind 180 deutsche Medienunternehmen. [dpa]

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