Zu viel Fußball im TV? – Eintracht-Präsident übt Kritik

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Fußball; © lassedesignen - stock.adobe.com
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Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer hat am Wochenende das Überangebot an Fußball-Übertragungen im Fernsehen kritisiert.

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Fußball läuft rund um die Uhr, da wird mittlerweile der größte Mist gezeigt“, sagte der 66-Jährige am Sonntag bei der Gala „Sportler des Jahres“ in Baden-Baden. „Das ist der absolute Überkonsum und das tut uns auch nicht gut als Sportart.“

Fußball verdrängt andere Sportarten aus dem Programm

Andere Sportarten seien dagegen kaum oder gar nicht in den Medien präsent. „Ich würde das sicher anders verteilen, wenn ich das könnte“, sagte Fischer. „Da gibt es ganz viele faszinierende Dinge. Bei mir gäbe es auch mal Wasserball oder Frisbee. Das ist abgefahren, was die drauf haben.“

Er sehe jedoch wenig Chancen auf eine Änderung des TV-Angebots. „Solange wir gut kicken, werden solche Dinge nie gezeigt. Das ist das Problem“, sagte Fischer. Die Eintracht war bei der Gala am Sonntagabend als „Mannschaft des Jahres“ ausgezeichnet worden. Fischer bezeichnete den Preis zwar als verdient, räumte aber ein: „Ich hätte die Fußballerinnen gewählt.“

Text: dpa/ Redaktion: JN

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38 Kommentare im Forum

  1. Divinitiv JA es läuft zu viel Fussball im TV. Ich habe den festen Eindruck, als wenn nichts anderes als nur noch Fussball im TV zählt. Alles andere ist nur noch Nebensächlich.
  2. Jetzt zur WM? Generell? Es läuft doch gar nicht viel Fußball im Free-TV. Und was die Leute gegen Geld abonnieren, kann den Free TV Zuschauern egal sein. Läuft nicht viel zu viel Wintersport im TV?
  3. Natürlich hat er recht. Aber, wenn weniger Fußball im TV läuft, woher kommt dann das Geld seiner "Stars" im Verein? Darüber hat er sich wohl keine Gedanken gemacht.
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