Zukunftsdialog gestartet: ARD will Feedback vom Publikum

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Im ARD-Zukunftsdialog haben alle Bürgerinnen und Bürger Deutschlands ab heute die Möglichkeit, sich an der Diskussion über die Zukunft der ARD zu beteiligen.

Der Zukunftsdialog findet auf einer eigenen Website statt. Dort können Bürgerinnen und Bürger vier Wochen lang in sieben Themenräumen mitdiskutieren und ihre Erwartungen formulieren, so die ARD. Am 9., 16. und 23. Juni soll es zudem Live-Diskussionen mit Vertretern der ARD geben.

Zum Auftakt des Projekts hatte der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow am 8. Mai rund 140 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger zu einer Videokonferenz eingeladen, um gemeinsam über die Zukunft der ARD zu sprechen. Dabei soll laut ARD das Ziel gewesen sein, herauszufinden, welche Themen den Menschen in Bezug auf den Senderverbund besonders wichtig sind.

Die Themenräume im Zukunftsdialog

Die Themenräume des Projekts lauten: Generation Zukunft, Menschen und Meinungen, Wissen und Hintergründe, Region und Lebensgefühl, Programmideen sowie ARD-Mediathek und -Audiothek. Ein zusätzlicher Themenraum namens „Das beschäftigt mich außerdem…“ sei zudem offen gehalten, sodass dort alle anderen Themen angesprochen werden können.

Bis zum 27. Juni soll der Zukunftsdialog nun stattfinden. Jeder der Themenräume soll dabei von zwei Patinnen oder Paten begleitet werden, darunter etwa Florian Hager, Justus Kliss oder Gordana Patett. Die Rückmeldungen und Ideen aus der Onlinebeteiligung will man anschließend auswerten und nach dem Sommer in den Landesrundfunkanstalten weiterdiskutieren. Eine digitale Abschlussveranstaltung soll im November folgen, bevor das Fazit des Zukunftsdialogs bis Ende des Jahres vorliegen soll. Zusätzlich wird der Dialog von einem neuen Podcast begleitet, in dem die ARD Anregungen, Ideen und Kritik des Publikums bespricht.

Bildquelle:

  • zukunftsdialog: WDR/adobe

23 Kommentare im Forum

  1. Warum schreibt man die URL Startseite nicht direkt in den Text? edit: ... weil das Forum da einen Link draus macht und den automatisch umbenennt... www.ard-zukunftsdialog.de
  2. "Das beschäftigt mich ausserdem", dieser Themenblock dürfte wohl 95% der Postings seitens Bürgerbeteilung ausmachen. Dort wird es dann wimmeln von "Haushaltsabgabe zu hoch" "Haushaltsabgabe weg" "Zuviel Schlager" "Zuviel Pilcher", "Zuviel Fußball" "Zu wenig Blockbuster" "1 ÖR Sender reicht" "links-grün versifftes Zwangs-PayTV" "ÖR abschaffen"
  3. Was in der ARD eigentlich nicht sein kann. Dabei doch gerne als Regierungssender tituliert, also eher schwarz/rot. (n) Je nachdem, wie es gerade passt.
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