App auf Rezept: Gesundheits-Anwendungen auf Kassenkosten starten heute

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© ipopba - stock.adobe.com
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Die ersten Gesundheits-Apps auf Kassenkosten kommen heute an den Start: Zunächst richten diese sich wohl an Tinnitus-Patienten.

An diesem Dienstag sollen zwei Anwendungen auf einer dafür vorgesehenen Liste erstattungsfähiger Angebote aufgeführt werden, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am Montag auf Anfrage mitteilte. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte den „Stuttgarter Nachrichten“ und der „Stuttgarter Zeitung“ (Montag), Deutschland sei damit „das erste Land, in dem es Apps auf Rezept gibt“. Diese Möglichkeit soll für bestimmte Apps gelten – zum Beispiel Anwendungen, die beim regelmäßigen Einnehmen von Medikamenten helfen oder digitale Tagebücher für Patienten.

Dafür ist beim Bundesinstitut eine rasche Zulassung vorgesehen, wie ein seit vergangenem Jahr geltendes Gesetz festlegt. Ist eine App in den amtlichen Verzeichnis gelistet, übernehmen die gesetzlichen Kassen ein Jahr lang vorläufig die Kosten – Ärzte können die Apps dann auch verschreiben.

Nach Informationen des „Handelsblatts“ sollen die ersten beiden Anwendungen Angebote für Patienten sein, die wegen Tinnitus sowie wegen Angst- und Panikstörungen behandelt werden.

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