Nach UEFA-Verbot: ProSieben protestiert mit Regenbogen-Logo

334
2002
ProSieben
© ProSieben
Anzeige

Nach dem UEFA-Verbot für eine Beleuchtung der Münchner EM-Arena in Regenbogen-Farben will der Fernsehsender ProSieben sein Logo in diesen Farben erstrahlen lassen.

„Aus guten Gründen ändern wir morgen On Air unser Senderlogo“, hieß am Dienstag auf dem Twitter-Account des Senders aus Unterföhring bei München. Dazu wurde ein Bild des Logos in Regenbogenfarben gepostet. In den Kanälen in den Sozialen Medien werde man das Logo schon am Dienstag ändern, sagte ein Sprecher. ProSieben-Chef Daniel Rosemann ergänzte bei Twitter: „Wenn die #AllianzArena schon nicht darf – wir dürfen. Und wir WOLLEN. Morgen ändern wir unser Senderlogo für ein wichtiges Zeichen.“

Der Münchner Stadtrat hatte sich in einem fraktionsübergreifenden Antrag dafür ausgesprochen, die EM-Arena in Fröttmaning zum Gruppenspiel Deutschland gegen Ungarn am Mittwoch in Regenbogenfarben zu beleuchten. Die UEFA lehnte das am Dienstag aber ab. Stattdessen solle die Arena wie vorgesehen in den Farben der UEFA und der teilnehmenden Nationen leuchten.

Bildquelle:

  • ProSieben: © ProSieben

334 Kommentare im Forum

  1. Ich schlage vor, dauerhaft das Logo so zu lassen Nicht nur heute. Wenn es schon so wichtig ist. Oder die Allianz Arena ab sofort nur noch in diesen Farben. Warum sollte es nur morgen so sein? Übrigens, man kann machen was man will, so wie man Orban kennt, wird er seine Ansicht zum Thema nicht ändern.
  2. Und Regenbogenfarben sind politisch nicht neutral? "Was erlaube Regenbogen?" Bei Neuers Armbinde hat die UEFA doch auch einen Rückzieher gemacht.
Alle Kommentare 334 im Forum anzeigen

Kommentieren Sie den Artikel im Forum