RBB-Intendantin wiedergewählt

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Patricia Schlesinger bleibt auch in den nächsten Jahren Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB).

Seit 2016 hat die 59-Jährige den Posten der ARD-Länderanstalt inne. Am Donnerstag wählte der RBB-Rundfunkrat sie für eine zweite Amtszeit, wie der öffentlich-rechtliche Sender in Berlin mitteilte. Schlesinger war die einzige Kandidatin bei der Wahl. Beim RBB dauert eine Intendanten-Amtszeit fünf Jahre, die zweite Amtsperiode von Schlesinger beginnt 2021.

Die Journalistin, die mit 26 Ja- und 2 Nein-Stimmen wiedergewählt wurde, arbeitet schon lange für die ARD. Nach ihrem Studium volontierte sie beim Norddeutschen Rundfunk und arbeitete als Redakteurin für das ARD-Magazin «Panorama». Weitere Stationen waren in den 1990er und 2000er Jahren unter anderem die Leitung des ARD-Studios Südostasien und ein Posten als Korrespondentin in Washington, später war sie auch Leiterin des Programmbereichs Kultur und Dokumentation beim NDR Fernsehen. Im Juli 2016 übernahm sie dann die Spitze des RBB.

Die Vorsitzende des Rundfunkrates, Friederike von Kirchbach, betonte: «Digitale Veränderung wird zum Dauerzustand für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und wir freuen uns, wenn Patricia Schlesinger im RBB dabei weiter das Steuer in der Hand hält.» Schlesinger wurde mit den Worten zitiert: «Die Menschen in Berlin und Brandenburg erwarten viel von uns, mit gutem Recht. Der RBB soll und muss ihnen ein verlässlicher Begleiter, ein Freund sein, auf allen Ausspielwegen, bei allen Themen, die wichtig sind. Ich freue mich, daran gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Haus weiter arbeiten zu dürfen.»

Die ARD besteht aus neun Länderanstalten. Der RBB ist – was zum Beispiel den finanziellen Aufwand für das Programm und die Größe des Senders angeht – im Mittelfeld angesiedelt. Die durchschnittliche Zahl aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beträgt derzeit mehr als 1900.

Während es beim RBB mit Schlesinger an der Spitze für die nächsten Jahre also eine Konstante gibt, stehen sowohl beim Bayerischen Rundfunk (BR) und Saarländischen Rundfunk (SR) perspektivisch Wechsel an, weil die Amtsinhaber Ulrich Wilhelm (BR) und Thomas Kleist (SR) nicht mehr kandidieren wollen.

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