Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks soll forciert werden

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Der Rundfunkbeitrag soll erhöht werden.
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Die Bundesländer wollen den Reformprozess zum Auftrag und Struktur des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland vorantreiben.

Man sehe weitere Einspar- sowie Optimierungsmöglichkeiten bei der Struktur, die von den Sendern in die auch künftig erforderlichen Reform- und Optimierungsüberlegungen einbezogen werden müssten, teilten die Koordinatoren der Länder-Rundfunkkommission, die rheinland-pfälzische Staatssekretärin Heike Raab (SPD) und der sächsische Staatsminister Oliver Schenk (CDU), am Dienstag gemeinsam mit. „Gleichzeitig wollen wir die digitale Transformation der Anstalten und ihrer Angebote vorantreiben. Diese erfahren gerade jetzt in der Pandemie eine sehr große Nachfrage.“

Die Rundfunkkommission der Länder hatte sich vor Tagen zu einer Sondersitzung in einer Video-Schalte getroffen, nachdem Sachsen-Anhalt die Erhöhung des Rundfunkbeitrags zum 1. Januar 2021 deutschlandweit blockiert hatte. Sachsen-Anhalt war in der Frage der einzige Wackelkandidat. Dem Bundesverfassungsgericht liegen nun Klagen von ARD, ZDF und Deutschlandradio vor. Die Sender wollen für die Erhöhung des Beitrags von monatlich 17,50 Euro auf 18,36 Euro kämpfen.

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56 Kommentare im Forum

  1. Reform?! Wers glaubt wird seelig. Wenn man von "Reform" fabuliert, kommt immer ein "Reförmchen" bei raus. Und statt die Beitragszahler demokratisch um Mitsprache zu beteiligen, macht es wieder die politische "Repräsentanz" ohne Öffentlichkeit, die dann im Endeffekt doch nicht im Sinne der Bevölkerung entscheidet. Also dann warten wir auf die "Reform" und schauen was bei rum kommt!?
  2. wir solten mal schauen ob der monströse Staatsfunk und der ebenso monströse Staatsapperat nicht heimlich geheiratet haben und das Ganze möglicherweise eine Zweckehe sein könnte. Den Anschein hatte es ja schon immer.
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