Sparkurs: ARD-Chef will öffentlich-rechtliche Social Media halbieren

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Kai Gniffke
Foto: SWR/Paul Gärtner

ARD-Chef Kai Gniffke hat inmitten der Reformpläne zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Reduzierung der ARD-Social-Media-Accounts um die Hälfte vorgeschlagen.

Gniffke, der auch Intendant des Südwestrundfunks (SWR) ist, sagte am Donnerstag in einer Rede bei einer CDU-Veranstaltung in Berlin zu den Accounts: „Bei vielen stehen Kosten und Nutzen in keinem sinnvollen Verhältnis. Wir werden das erheblich reduzieren – wenn es nach mir geht: halbieren.“ Nach ARD-Angaben gibt es rund 900 Accounts. 

Im November hatte die ARD bereits bekanntgemacht, dass die Accounts überprüft worden seien und man sie nach gemeinsam definierten Kriterien reduzieren und deutlich fokussiert ausrichten wolle. Gniffke ist seit Jahresbeginn ARD-Chef und damit oberster Repräsentant der öffentlich-rechtlichen ARD-Häuser.

Bei der Frage, wie sich die ARD darüber hinaus sinnvoll digital transformieren statt kaputtsparen kann, tut sich im Chor der öffentlich-rechtlochen Spargelübde HR-Intendant Florian Hager hervor. Wie radikalder junge Digitalisierungsexperte im Intendanten-Sessel dabei vorgeht, lesen Sie hier.

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  • kai-gniffke: SWR/ Paul Gärtner

22 Kommentare im Forum

  1. 900 Social Media Accounts. Genauso eine wuchtvolle Zahl wie die über 100 Apps vor paar Wochen in einem Artikel. Sucht man im Google Play Store nach WDR bekommt man aktuell 24 Apps nur vom WDR. ARD Audiothek und Mediathek ausgeschlossen.
  2. Sollte da endlich mal jemand aufgewacht zu sein? Endlich ein Schritt in die richtige Richtung!
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