B&O Play: Trendiger Lifestyle für 30- bis 40-Jährige [Interview]

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Der dänische Design-Hersteller Bang & Olufsen zielt mit dem neuen Label B&O Play auf jüngere Zielgruppen ab. DIGITALFERNSEHEN.de sprach mit Jakob Odgaard, Marketing Director South & Central Europe, über die zugrundeliegende Strategie und die ersten Produkte der Submarke.

Herr Odgaard, welche Zielgruppe soll mit B&O Play angesprochen werden?
 
Jakob Odgaard: Wir wollen damit eine junge Zielgruppe, die 30- bis 40-Jährigen erreichen. Ähnlich wie BMW beim Start von deren Marke Mini Cooper. B&O Play will trendiger, jünger sein. Wir wollen sie mit Klangqualität und gutem Design an unsere zukünftigen Core-Business-Zielgruppe heranführen. Das sind 40- bis 60-Jährige.
 
Wie erfolgreich lief die Produkteinführung des ersten Modells dieser Serie, des Beolit 12?
 
Odgaard: Die Einführung war wirklich erfolgreich, insbesondere in den Städten wo wir auch noch lokales Marketing durchgeführt haben. Inzwischen setzten wir auch auf Apple Stores und Apple Premium Resellers als neue Vertriebskanäle.

Fernseher gelten derzeit, im Gegensatz zu portablen Musikgeräten, als wenig „trendy“. Wie wollen Sie mit dem BeoPlay V1 diesen Fluch brechen?
 
Odgaard: Das Gerät verfügt über einen logischen Link zum iPad. Produkte wie diese sprechen die junge Generation an. Damit ist es so einfach, Musik aus portablen Geräten wie dem iPhone in wirklich guter Qualität zuhause zu genießen.
 
Sehen Sie BeoPlay als preisaggressive Marke im Einsteigerbereich oder versuchen Sie, möglichst viel B&O-Qualität zu einem gehoben Preis am Markt zu etablieren?
 
Odgaard: B&O Play ist wie ein Subbrand in der Modewelt. Die Produkte sind weitaus günstiger als unter unserer Hauptmarke. Wir glauben mit solchen Produkten wie beispielsweise Fernsehern unter 3000 Euro sprechen wir viel mehr potenzielle Kunden an als bei B&O.
 
Vernetzung wird in Zeiten von Smart Phones und Co immer wichtiger. Wo setzt B&O die Schwerpunkte: Bei offenen Standards oder herstellereigenen Netzwerklösungen?
 
Odgaard: Unser Masterlink-System gibt es inzwischen seit über 20 Jahren. Jetzt setzen wir auf offene Standards bei den Netzwerklösungen wie beispielsweise DLNA. Auch bei unseren Core-Produkten schlagen wir diesen Weg in den nächsten Jahren ein.
 
Vielen Dank für das Gespräch.[red]

Das Interview gibt die Meinung des Interviewpartners wieder. Diese muss nicht der Meinung des Verlages entsprechen. Für die Aussagen des Interviewpartners wird keine Haftung übernommen.

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