Burmester Musiccenter: Analoge Klangschätze digital erhalten

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Auf der Fachmesse High End 2012 (3. bis 6. Mai in München) stellt die Edel-Audio Schmiede Burmester mit maßgeschneiderten Klangbeispielen die audiophilen Fähigkeiten seines neuen 111 Musiccenter unter Beweis, das sich der verlustfreien digitalen Wiedergabe von Musik verschrieben hat.

Das Musiccenter kann laut Herstellerangaben vom Freitag durch seine vollwertige Vorverstärkereinheit und den integrierten D/A Wandler als zentrales Element der heimischen Musikanlage fungieren. Dem Musikliebhaber stehen dabei drei analoge und sechs digitale Eingänge zum vielfältigen Anschluss diverser Quellen zur Verfügung. Die Vorverstärkersektion sei galvanisch von der Serversektion getrennt, um potentielle Einflüsse aus der Servereinheit von dem Analogteil mit der integrierten DA-Wandlung auszuschließen, hieß es. 
 
Wie alle Burmester-Vorverstärker ist das Musiccenter in symmetrischer Schaltungstechnik aufgebaut und hat einen vollständig DC-gekoppelten Signalweg ohne störende Koppelkondensatoren. Die aufwendigen analogen X-Amp2-Ausgangsstufen erhalten ihr Signal von einer Reference D/A-Wandler Sektion, die laut Burmester für ein feinzeichnendes und musikalisches Klanggefühl stehen.
 
Das neue Burmester Reference Line Musiccenter will auch mit außerordentlich schneller Verarbeitung selbst sehr großer Datenmengen punkten. In Bruchteilen von Sekunden ist der gewünschte Titel abspielbereit. Der lokale Player kann sowohl über das Gerät, über den Webbrowser, als auch mittels einer eigenen iPad-App gesteuert werden. Streaming ist auch über WLAN möglich. Über das integrierte Slotlaufwerk kann eine bestehende CD-Sammlung in höchstmöglicher Qualität gerippt werden. Nicht hinterlegte Albumcover und Titelinformationen werden bei einem Abgleich mit der Datenbank automatisch hinzugefügt. 

Aufgrund der Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC) von nur wenigen Sekunden bei Audio-CD-Laufwerken besteht die Möglichkeit, dass ältere oder zerkratzte CDs zu einem Audiodatenstrom führen, der sporadische Aussetzer enthält.Für die Sicherheit der Musikdaten sorgen zwei gespiegelte Festplatten mit einem Umfang von jeweils 3 TB. Die eine Festplatte dient als Speicherort der Musikbibliothek, die zweite speichert parallel die gleichen Informationen, um im Fall eines Festplattendefektes zu garantieren, dass die vorhandenen Daten nicht verloren sind.
 
Die Systemfestplatte des Burmester 111 Musiccenter ist als Solid State Disc (SSD) ausgelegt und auch für die Festplatten zur Datenspeicherung sind als zukünftige Updates optionale SSD-Lösungen angedacht. Auch bei einem Stromausfall ist somit laut Hersteller die Datensicherheit gewährleistet. Mit Hilfe der unterbrechungsfreien Spannungsversorgung (USV) fährt der Server kontrolliert herunter und soll so eine Systemstabilität garantieren.
 
Zum geplanten Verkaufspreis und dem Termin der Markteinführung des Systems will sich Burmester im Rahmen der High End äußern. 
 
Mehr zum Thema High-End Audio lesen Sie in der aktuellen Ausgabe AUDIO TEST 3/12, die überall am Kiosk, im Online-Shop und auch im Abo erhältlich ist.[sg/ar]

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