Dolby Atmos: Potenzial kontra Realität

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Dolby Atmos hat das Zeug dazu, das Heimkino zu revolutionieren. Zumindest, wenn es richtig eingesetzt wird und wenn das Equipment zu Hause entsprechend vorhanden ist. Doch dies sind zwei Baustellen, deren Fertigstellung noch eine Weile dauern dürfte.

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Die Idee hinter Dolby Atmos ist hervorragend: Dreidimensionaler Klang mit präzise platzierten Soundobjekten, die dem Zuschauer die Illusion geben, ein Helikopter schwebe über ihm oder ein Sandsturm fege tatsächlich über ihn hinweg. Doch Theorie und Praxis sind zwei Paar Schuhe. Vor einigen Monaten unterzogen wir die ersten Atmos-fähigen Blu-ray-Discs dem Praxistest und prüften, was überhaupt auf den Kanälen, die für die Höheninformationen verantwortlich sind, passiert.

Dabei ließ sich sehr gut einschätzen, wie sich die Technologie im Heimkino weiterentwickelt. Der Unterschied zwischen der ersten Dolby-Atmos-fähigen Blu-ray Disc „Transformers 4“, bei der die Atmos-Spur wahrlich nicht als Verkaufsargument durchgehen kann und „Tribute von Panem: Mockingjay, Teil 1“, der den 3D-Klang prinzipiell sehr ordentlich nutzt, war enorm.
 
Das war ein spannendes Experiment, doch wir stellten damals nicht die ganze Frage. Denn relevant ist nicht nur, ob etwas auf den Höhenkanälen passiert, sondern vor allem, was und wie es passiert. Untersucht man genauer, ob Dolby Atmos einen solchen Mehrwert bietet, dass sich der durchaus substanzielle Aufwand lohnt, um das eigene Heimkinosystem entsprechend um- und aufzurüsten, dann stellt sich eine gewisse Ernüchterung ein.
 
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[red]

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3 Kommentare im Forum

  1. Es steht doch eher die Frage, wann die Rechteinhaber Deutschlands in die puschen kommen und diese neuen Formate: Dolby Atmos Auro 3D DTS X auf die blaue Scheibe pressen? Irgendwie steht hier in Deutschland noch alles auf dem Schlauch. DTS X kommt im ersten Quartal auf die AVR, Auro gibt es schon und Atmos ist bei den üblichen Verdächtigen auch schon länger implimentiert.
  2. Also mal ganz ehrlich, ich habe seit 18 Jahren 5.1 im Wohnzimmer, aber nie ernsthaft drüber nachgedacht 6.1 oder 7.1 zu installieren. Es lohnt sich einfach nicht. Die Hubschrauber kreisen auch ohne zusätzliche Lautsprecher im Heimkino. Und die große Revolution war diskretes 5.1. Der Rest ist nur noch Kosmetik. Oder halt was für das richtig große Heimkino im Keller. Aber wer hat das schon?
  3. Ich schon, kann aber Atmos trotzdem vergessen. Unter einer Deckenhöhe von ca. 2,40m bringt das nämlich praktisch nichts. So eine Höhe ist im Keller aber nicht gerade die Regel. Als großen Verlust sehe ich das aber nicht. Mir ist die Bildqualität viel wichtiger als noch mehr Geknatter von noch mehr Seiten.
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