Drei in einem – B.M.C PureDAC

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Wie schafft man es, einen D/A-Wandler aus der breiten Masse herausstechen zu lassen? Ganz einfach: Man ergänzt ihn um einen Kopfhörerverstärker und einen Vorstufenausgang, übernimmt die Technik der großen Geschwister und verkauft ihn zum audiophilen Einstiegspreis.

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In der vergangenen Ausgabe der AUDIO TEST haben wir uns intensiv mit D/A-Wandlern im Preisbereich bis 500 Euro beschäftigt und waren angesichts der aktuellen Entwicklungen positiv überrascht. Dabei kam die Frage auf, was ein dreimal so teurer DAC bei aktuellem Kenntnisstand noch imstande ist zu leisten und wie er die Einstiegswandler noch übertreffen will.
 
Unsere Wahl fiel dabei auf den PureDAC von B.M.C. Audio, der für den dreifachen Preis einen D/A-Konverter mit Vorstufensektion und Kopfhörerverstärker kombiniert. Für den Hersteller mit Wurzeln in Kassel, dessen Produkte gern einmal etwas mehr kosten, ist das Marktsegment des preisbewussten Audiophilen ebenso Neuland, weshalb wir besonders gespannt sind, wie er sich darin schlägt.
 
Von außen betrachtet, steht der PureDAC seinen größeren Kollegen in nichts nach. Ein hochwertiges aus Einzelteilen verschraubtes Aluminiumgehäuse, die saubere Verarbeitung und das typisch runde B.M.C-Display lassen ihn sofort seiner Familie zuordnen. Dass ausgerechnet an den vier Eckkanten gespart wurde und diese mit Plastikabdeckungen versehen sind, verwundert angesichts des Preises dann allerdings doch. Dies tut dem schicken Industriedesign allerdings kaum einen Abbruch, das etwas Schwung in das oft monoton gestaltete Hi-Fi-Rack bringt. Belüftungsschlitze auf der oberen Gehäuseseite sorgen für frischen Wind, auch wenn die Geräteerwärmung während unseres gesamten Tests vernachlässigbar gering ausfällt.

Der PureDAC bietet links und rechts des zentralen Displays separate Lautstärke- und Mutetaster, deren Werte ebenfalls getrennt auf dem Bildschirm dargestellt werden. Ein Eingangswahlschalter rundet das Bedienpanel ab und wechselt zwischen den Digitaleingängen AES/EBU, TOSLINK, Koaxial und USB. Während die reinen Audioeingänge Daten mit einer Auflösung bis 24 Bit und 96 Kilohertz (kHz) entgegen nehmen, liegt der Fokus eindeutig auf der USB-Schnittstelle. Diese akzeptiert Audiodatenmaterial bis zu 32 Bit und 384 kHz als PCM sowie die SACD-Formate DSD64 und DSD128. Wie immer sind die passenden Treiber bei Mac- und Linux-Systemen direkt an Bord, für Windows-basierte Computer legt B.M.C. dem Wandler eine passende Treiber-CD bei.
 
An Ausgängen bietet der PureDAC einen symmetrischen und unsymmetrischen Analoganschluss zur Integration in die große Hi-Fi-Kette. Ein 6,3-Millimeter-Klinkenanschluss sowie ein XLR-Ausgang auf der Vorderseite sind verschiedenen Kopfhörermodellen vorbehalten. Als kleine Besonderheit seien an dieser Stelle die beiden optischen B.M.C.-Link-Anschlüsse erwähnt, die Datenströme und Steuerdaten auf Wunsch direkt an einen B.M.C.-Verstärker weiterleiten. Der Innenaufbau des Wandlers…
 
 
All das und noch vieles mehr lesen Sie in der neuen AUDIO TEST 04/2014, die ab sofort überall am Kiosk, im Online-Shop oder als E-Paper bei Onlinekiosk, Pressekatalog und Heftkaufen erhältlich ist. Sie können das Heft aber auchim Abo bestellen.
 

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[red]

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