Ein echter Musiker: Manunta Marley im Test

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Choplin, Young und nun Marley – für eine Reihe audiophiler Produkte vergibt die Firma Manunta Namen berühmter Musiker. Trotz des Bezugs auf die jamaikanische Musiklegende eignet sich der HP-Amp Marley jedoch nicht nur für Reggae-Musik.

Anfang des Jahres verkündete der italienische Hersteller M2 Tech seine Umbenennung in Manunta, nach dem Familiennamen des Firmenchefs und Entwicklers Marco Manunta. Dennoch ändert sich nichts an der hohen Produktqualität. Die vor der Umbenennung hergestellten Produkte werden unverändert weiter vertrieben. Nach wie vor liegt die Kernkompetenz des Unternehmens an der Schnittstelle zwischen High End- und Computer-Audio.
 
Wir haben mit dem Manunta Marley einen der seltenen Kopfhörerverstärker in analoger Class-A-Verstärkerschaltung vor uns, die auch im digitalen Zeitalter noch als Nonplusultra in Sachen Soundqualität gilt. Die Nachteile, wie ein hoher Stromverbrauch (hier 30 Watt Ruhestrom), hoher Energieverlust durch starke Wärmeentwicklung usw. sind hinlänglich bekannt, werden für das optimale Klangerlebnis aber gerne in Kauf genommen.

Das Design des Marley trägt der hohen Wärmeentwicklung Sorge: An der Ober- und Unterkante des massigen Alu-Chassis sind großzügige Kühlgitter integriert, was das Gerät jedoch nicht davon abhält, wirklich heiß zu werden und zwar so heiß, dass man sich fast daran verbrennen kann. An der Oberfläche maßen wir knapp 60° Celsius. Deshalb unser Tipp: Unbedingt an einem gut belüfteten Ort positionieren und nichts darauf abstellen.
 
Das reduzierte Design gefällt uns sehr gut. In der schwarzen Plexiglashülle an der Front ist ein bläulich leuchtendes LCD-Display mit einstellbarer Helligkeit untergebracht. Ansonsten finden sich dort lediglich der Powerschalter (dient auch zum Stummschalten) und ein Drück-Drehregler, hier „Encoder“ genannt, zum Navigieren im übersichtlichen Menu. Dort kann man etwa aus den beiden verfügbaren Eingangssigalen wählen und den Ausgangspfad zuweisen. Der Marley verfügt nämlich neben Kopfhörerausgängen (zwei unsymmetrische und einem symmetrischen) auch über einen Tape-Ausgang zum Anschließen eines Rekorders sowie über Line-Ausgänge, durch die der Marley auch als Vorverstärker genutzt werden kann.
 
Eine weitere Besonderheit: Die beiden Kopfhörerausgänge können unterschiedlich laute Signale ausgeben. Richtig gehört! Im Marley sind zwei voneinander getrennte Class-A-Verstärker verbaut. Manunta spricht von der Dual-Drive-Technologie…
 
Diese Themen finden Sie in der neuesten Ausgabe der AUDIO TEST:



MAGAZIN:



  • Besuch bei B&W
  • Hersteller-Interview mit Sven Pieper (Dynaudio/NAD)   
  • Hat das Tonbandgerät ausgedient?  

 



TESTS:



  • B&O Beoplay A6
  • Beyerdynamic T1    
  • Dynaudio X14A    
  • Inklang 17.2 Advanced Line    
  • JBL Pulse 2    
  • UE Boom 2
  • Marley Manuta    
  • NAD C 510    
  • NAIM ND5 XS    
  • NT Global QP1R    
  • Onkyo TX-8150
  • OPPO HA-2 und PM-3    
  • Panasonic SC-ALL2    
  • Sonos PLAY:5    
  • Sumiko S.0    
  • Teufel LT 4 Atmos    
  • Vincent SV-500 und CD-512

Natürlich lesen Sie auch viele weitere, spannende Themen in der aktuellen Ausgabe 08/2015der AUDIO TEST, die ab sofort für Sie am Kiosk, im Abo sowie online erhältlich ist.
 
 
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[red]

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