Sunfire Atmos: Ein Subwoofer als Gesetzesbrecher

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Physikbewanderte Leser sollten beim Anblick dieses Subwoofers Zweifel bekommen. Dass Sunfire jedoch nicht trickst, sondern durch ausgiebige Entwicklungsarbeit Wege sucht, eigentlich starre Gesetze aufzuweichen, zeigt sich auch im klanglichen Ergebnis.

Zugegeben, etwas skeptisch haben wir schon geschaut, als wir das Paket mit dem Sunfire öffneten und den Atmos das erste Mal vor uns sahen. Mit Kantenlängen unter 30 Zentimetern und den 6,5-Zoll-Membranen erscheint der Subwoofer geradezu niedlich, da wir selbst Regallautsprecher größerer Dimensionen kennen. Die zweite Überraschung war dagegen das schiere Gewicht des kleinen Rabauken: Mit 14,5 Kilogramm haben wir einfach nicht gerechnet.
 
Generell besteht für den Lautsprecherbau das Problem, dass untere Grenzfrequenz, Effizienz und Gehäusegröße voneinander abhängig sind. Ziel ist natürlich, dass eine tiefe Grenzfrequenz mit hoher Effizienz in einem kleinen Gehäuse erreicht werden kann. Josef Anton Hoffman stellte jedoch fest, dass nur zwei dieser Zielsetzungen verwirklicht werden können, die dritte jedoch außen vor bleibt.
 
Sicher wurde schon oft über „Hoffman’s Iron Law“ (Hoffmans eisernes Gesetz) geflucht, wenn neue Lautsprecher und insbesondere Subwoofer konzipiert wurden, so auch bei Sunfire. Doch gerade hier haben die Entwickler viel Arbeit daran gesetzt, um zu zeigen, dass Hoffmans Gesetz doch nicht ganz so eisern ist und sich zumindest zu unseren Gunsten verbiegen lässt.

 
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[red]

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