Boeings „Starliner“ besteht Test – Flug zur ISS geplant

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© Boeing

Boeings Raumschiff „Starliner“ hat einen Notfall-Test trotz Problemen mit dem Fallschirm bestanden – Einen ersten Flug zur ISS könnte es noch vor Weihnachten geben.

Mit dem „Starliner“ sollen künftig US-Astronauten zur Raumstation ISS gebracht werden. Auf einem Gelände in New Mexico wurden nun die Triebwerke des Raumschiffs für einen Test gezündet. Rund einen Monat vor dem geplanten ersten unbemannten Testflug zur Raumstation ISS hat Boeings Raumschiff diesen Notfall-Test bestanden. Boeing sprach am Montag (Ortszeit) von einem „Meilenstein“ für die bemannte amerikanische Raumfahrt. Doch nicht alles verlief nach Plan.

Getestet wurde der Abbruch eines Starts. Auf dem Testgelände der White Sands Missile Range im US-Bundesstaat New Mexico wurden die Triebwerke des Raumschiffs gezündet. Nach einem Aufstieg bis in etwa 1.300 Meter Höhe gelangte es mit Hilfe von Fallschirmen sicher wieder auf den Boden zurück, wie Boeing und die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilten. Insgesamt dauerte der Test 95 Sekunden. „Von den ersten Ergebnissen sind wir begeistert“, sagte die zuständige Nasa-Managerin Kathy Lueders.

Allerdings löste einer von drei Fallschirmen nicht aus. Boeing sprach von einer „Anomalie“. Die Ursache sei noch unklar. Sowohl für den Test als auch für die Sicherheit künftiger Crews sei es aber „akzeptabel“, dass sich nur zwei Fallschirme öffneten. Das Unternehmen erwartet zum jetzigen Zeitpunkt keine Auswirkungen auf den geplanten unbemannten Testflug zur ISS, hieß es.

Dieser ist derzeit für den 17. Dezember angekündigt – der Termin wurde aber schon vielfach verschoben.[dpa]

Bildquelle:

  • Starliner-Boeing: © Boeing

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