Raumfahrt-Streit beigelegt – deutscher Satellit darf starten

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Bild: © jim - Fotolia.com
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Dem Start des deutschen Satelliten TET-1 vom Weltraumbahnhof Baikonur kann nun doch erfolgen. Ein Streit zwischen Russland und Kasachstan hatte den Start zunächst verzögert. Die beiden Staaten legten diesen aber nun bei.

Russland und Kasachstan haben ihren Streit um die Nutzung des Weltraumbahnhofs Baikonur beigelegt und damit den Weg für den Start des deutschen Satelliten TET-1 am 22. Juli freigemacht. Die Ex-Sowjetrepublik in Zentralasien habe sich bereiterklärt, ihr Gebiet weiter für die beim Start abfallenden Teile russischer Trägerraketen zur Verfügung zu stellen, meldete die Agentur Interfax am Montag unter Berufung auf Raumfahrtkreise.

Experten zufolge hatte sich der Streit um Nutzungsgebühren gedreht. Der für diesen Dienstag geplante Start einer Proton-M-Rakete wurde unterdessen aus technischen Gründen abgesagt.
 
Mit TET-1 will das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) neue Technologien überprüfen. Die deutsche Raumfahrtindustrie verspricht sich mit der sogenannten Verifizierung Wettbewerbsvorteile auf dem internationalen Markt. Der Start war bereits mehrmals verschoben worden. [dpa/rh]

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