Lässt Apple den App-Zwang auf seinen Mobilgeräten fallen?

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© vege - Fotolia.com
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Apple steht womöglich vor einer grundlegenden Änderung seiner Philosophie im Umgang mit fremden Mail- und Browser-Apps.

Anscheinend wird bei Apple intern über eine Abkehr vom App-Zwang diskutiert. Konkret geht es um die Öffnung der Standard-App-Einstellungen von iPhones und iPads für Browser und Mail-Anwendungen anderer Anbieter. Bislang kommt man hier nicht um Safari und die hauseigene Mail-App herum. Letztere lässt sich zwar entfernen, aber nicht durch eine (Standard-)Alternative ersetzen.

Wie ein Unternehmens-Insider bei „Bloomberg“ verriet, könnten die Änderungen schon beim Update auf iOS 14 dabei sein. Laut dessen Informationen ist die Entscheidung zugunsten der tief greifenden Maßnahme bei Apple jedoch noch nicht final gefallen.

Vielleicht könnte aber auch das Interesse der US-Kartellrechtsbehörde Einfluss auf die Bereitschaft des Tech-Giganten haben, die Änderungen zumindest in Betracht zu ziehen. Die Aufseher haben im Laufe des letzten Jahres konkret die Zwänge bei den Standard-Apps von Apple angesprochen.

Außerdem könnte es in Zukunft auch dem smarten Lautsprecher von Apple, dem Homepod, Erleichterungen für Nutzer geben, die bevorzugt Drittanbieter-Dienste wie Spotify frequentieren. Dies ist aktuell nur auf sehr umständliche Weise möglich. Zuerst berichtete „T3N“ hierüber.

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  • Smartphone-Apps-Handy: © vege - Fotolia.com

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