Vodafone-Offensive in Süddeutschland

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© Vodafone
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Heute startet die nächste Ausbaustufe für Festnetz und Mobilfunk. Bis 2022 will der Anbieter in Bayern und Baden-Württemberg noch über eine Million Haushalte mehr an Highspeed-Internet anschließen. Auch im Mobilfunk baut Vodafone massiv aus.

Breitband-Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde: Das bietet Vodafone derzeit schon 3 Millionen Haushalten in Bayern und 2,7 Millionen in Baden-Württemberg. Heute startet der Konzern seine zweite Ausbaustufe im Festnetz: Bis 2022 sollen im Freistaat weitere 400.000 Haushalte und in Baden-Württemberg eine Million ans Gigabitnetz angeschlossen werden. Damit stünden dann insgesamt 7,1 Millionen Vodafone-Kunden in Süddeutschland das Gigabit-Internet zur Verfügung. Perspektivisch will Vodafone in seinem gesamten Hochgeschwindigkeitsnetz in der Region sogar Bandbreiten im Bereich von 10 Gigabit pro Sekunde (10.000 Mbit/s) und mehr realisieren.

Um die hohen Geschwindigkeiten zu realisieren, stattet Vodafone sein gesamtes Kabelglasfasernetz nach und nach mit gigabitfähigen Netz-Elementen aus und baut die Technologie DOCSIS 3.1 ein, die jetzt schon für 5,7 Millionen Haushalten in Süddeutschland verfügbar ist. Ihnen bietet das neue Hochleistungsnetz von Vodafone HD-Fernsehen ebenso wie Highspeed-Internet und sehr gute Telefonie-Qualität. Über einen Gigabit-Anschluss von Vodafone kann nach eigenen Angaben beispielsweise die Datenmenge einer DVD (4,7 Gigabyte) in weniger als einer Minute heruntergeladen werden. Zum Vergleich: Mit einer VDSL 50 Mbit-Verbindung dauert es 12 Minuten und mit einem DSL 16 Mbit-Anschluss fast 40 Minuten. 

Mobilfunk: noch mehr, weiter und schneller

Auch sein Mobilfunknetz baut Vodafone in den beiden süddeutschen Bundesländern aus. Mit insgesamt etwas mehr als 7.000 Mobilfunkstationen stelle man eine Outdoor-Versorgung von 99,7 Prozent der Bevölkerung in Bayern bzw. 99,8 Prozent in Baden-Württemberg sicher. Da die meisten Mobilfunkstationen zugleich mit der Breitband-Technologie LTE (=4G) ausgestattet sind, habe der Konzern auch rund 98,3 Prozent der Bevölkerung im Freistaat und 97,7 Prozent der Bevölkerung in Baden-Württemberg an das LTE-Netz angeschlossen.

Heute startet die nächste Ausbaustufe: Bis Mitte 2021 sind in Bayern weitere 880 und in Baden-Württemberg 650 Mobilfunk-Bauvorhaben geplant. Dabei wird Vodafone 50 bzw. 40 neue LTE-Stationen in Betrieb nehmen und 830 bzw. 610 bestehende Mobilfunk-Standorte durch zusätzliche LTE-Technik aufwerten. Die geplanten Baumaßnahmen dienen dazu, LTE-Funklöcher zu schließen sowie mehr Kapazität und höhere Surf-Geschwindigkeiten in das Vodafone-Netz zu bringen.

Aktuell hat Vodafone an allen LTE-Stationen in den beiden Bundesländern die Technologie LTE 800 aktiviert. Damit soll ein Maschinennetz („Narrowband IoT“) für smarte Städte und Industriehallen geschaffen werden.

5G-Netz wird aufgebaut

Parallel zum Ausbau des LTE-Netzes erfolgt auch der Aufbau des 5G-Netzes von Vodafone in Bayern und Baden-Württemberg. Aktuell hat Vodafone die neueste Mobilfunk-Technologie bereits an elf Mobilfunkstandorten im Freistaat und sieben im Nachbarbundesland in Betrieb genommen. Im nächsten Schritt geht es darum, weitere 5G-Antennen an den bestehenden Mobilfunkstationen anzubringen – wo immer es möglich ist. Dies geschehe Zug um Zug – zum Beispiel an Masten, Aussichtstürmen, Kirchtürmen sowie auf den Dächern von öffentlichen Gebäuden und Wohnhäusern. Bis Mitte 2021 sollen rund 550 Vodafone-Mobilfunkstationen in Bayern und 350 in Baden-Württemberg die neue 5G-Technologie an Bord haben.

2 Kommentare im Forum

  1. Zumindest im Mobilfunkbereich ist das auch ziehmlich nötig, denn sowohl bei UMTS als auch LTE ist Vodafone tatsächlich in Norddeutschland besser aufgestellt als in Süddeutschland.
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