Vodafone will bis 2025 klimaneutral werden

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Vodafone klimaneutral 2025
© Vodafone
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Mit Hilfe eines 2-Stufen-Plans wird Vodafone erst klimaneutral, später komplett emissionsfrei. Konkret heißt das mehr erneuerbare Energien, mehr Digitalisierung.

„GigaGreen-Strategie“: Vodafone stellt einen 2-Stufen-Plan vor, mit dem das Unternehmen zunächst bis 2025 klimaneutral und bis 2040 komplett emissionsfrei agieren will. Der Umstieg soll durch Grünstrom, Wind- und Solaranlagen integriert in Mobilfunk-Masten, grünen Lieferketten und elektrischen Fahrzeugflotten realisiert werden.

Unter dem Stichwort „Grüne Digitalisierung“ will Vodafone bis 2030 bis zu 350 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Außerdem will Vodafone der deutschen Industrie helfen, mit smarten Lösungen den insgesamten Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Damit ist der Digitalisierungskonzern eines von weltweit 350 Unternehmen, das sich wissenschaftlich fundierte Ziele im Rahmen der Science Based Targets Initiative (SBTi) setzt. Das große Ziel ist, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen.

„GigaGreen-Strategie“ Stufe 1: Vodafone wird klimaneutral (2020-2025)

Insgesamt werden alle selbst erzeugten sowie durch die eingekaufte Energie verursachten CO2-Emissionen (Scope 1 & 2) reduziert. Übrige Emissionen, die sich nicht vermeiden lassen, will Vodafone durch Klimaschutz-Projekte ausgleichen. Stufe 1 soll bis 2025 mit vier Maßnahmenpaketen erreicht werden.

Grüner Strom für grüne Netze: Bereits seit Januar dieses Jahres werden laut Vodafone die eigenen Standorte ausschließlich mit Grünstrom versorgt. Gemietete Standorte, an denen das Unternehmen keinen direkten Einfluss auf den Strombezug hat. Dieser Schritt habe den jährlichen CO2-Ausstoß von Vodafone um 92% oder 245.000 Tonnen reduziert.

Grüne Innovationen für Mobilfunk-Masten: In Zusammenarbeit mit Start-Ups wie Mowea will der Digitalisierungskonzern zudem künftig grünen Strom selbst erzeugen. Das kleine, innovative Unternehmen entwickelte modulare Windräder zur Installation an Mobilfunk-Masten. So wird grüner Strom direkt am Standort erzeugt. Nach ersten erfolgreichen Tests ist der größere Einsatz bereits im nächsten Jahr geplant. An Standorten mit wenig Wind, kommen künftig Solaranlagen zum Einsatz.

Weniger Stromfresser im Netz: Weniger Strom ist noch besser als grüner Strom. Dazu aktualisiert Vodafone die Technik in den vorhandenen Netzen und schaltet alte Systeme ab. Bei relativ konstantem Energieverbrauch konnte so das Datenvolumen gesteigert werden. 2019 transportierte Vodafone zehn Mal so viele Daten über sein Netz wie 2014 und sparte dadurch mehr als 31 Gigawattstunden (GWh) Energie ein.

Grüne Flotte für bessere Luft: Vodafone will die restlichen 8% der Emissionen durch den Umstieg auf grüne Mobilität verringern. Den ersten Schritt zu dieser 100% elektrischen Flotte machten alle Geschäftsführer und Bereichsleiter. Seit Anfang des jahres stiegen sie auf Hybrid- oder Elektrofahrzeuge um.

„GigaGreen-Strategie“ Stufe 2: Vodafone wird emissionsfrei/’Netto Null‘ (2025-2040)

Grüne Lieferketten für echtes „Netto Null“: Bis 2040 zielt Vodafone auf Netto-Null-Emissionen innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette ab. Dazu zählen auch Emissionen, die der Konzern nicht selbst kontrolliert. Gemeinsam mit Partnern, Lieferanten und Joint Ventures soll eine emissionsfreie Zusammenarbeit realisiert werden.

Mehr Netz für weniger CO2: Letzter Schritt der „GigaGreen-Strategie“ umfasst die Ausweitung der Klimaschutz-Maßnahmen auf viele weitere Unternehmen. Vodafone will ihnen helfen, ihren CO2-Fußabdruck zu verkleinern – und das am Ende, ohne selbst CO2 für Digitalisierung zu emittieren. Auch die Vodafone-Kunden tragen ihren Teil zum Klimaschutz bei. 2019 ermöglichten IoT-Technologien die Einsparung von knapp 6,9 Millionen Tonnen CO2 weltweit. Diese Zahl will Vodafone allein in den nächsten zehn Jahren verfünfzigfachen. Bis 2030 will Vodafone seine Kunden bei der Einsparung von rund 350 Millionen Tonnen CO2 unterstützen.

Bildquelle:

  • v1: Vodafone

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