40 Jahre: Polytron feiert auf Anga Cable Jubiläum

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Obwohl stets die Neuentwicklungen im Rampenlicht stehen, nimmt auch das Jubiläum bei der Präsentation von Polytron auf der Anga Cable vom 30. Mai bis 1. Juni 2006 in Köln breiten Raum ein: Spezielle Aktionen für Kunden laden zum Feiern mit Polytron ein.

Vor vier Jahrzehnten, im Oktober 1966, gründete Kurt Wolf das Unternehmen Polytron in Bad Wildbad im Schwarzwald. Gleich nach der Firmengründung machte das Unternehmen 1967 mit der Entwicklung der ersten Antennenverstärker auf Transistorenbasis auf sich aufmerksam, berichtet Polytron weiter.

1970 folgte die Umsetzung einer Idee des Firmengründers, nämlich die ersten Steckernetzteile. Die Druckgusstechnik für stabile und hochwertige Gehäuse- bzw. Chassis-Lösungen setzt Polytron nach eigenen Angaben seit 1975 bei Antennendosen und seit 1976 für Verstärkergehäuse ein. 1981 folgten die ersten Umsetzer für terrestrische Programme und seit 1982 produziert Polytron Kopfstellen. 1985 folgten Umsetzer für Sonderkanäle und 1987 die Kopfstellen der MKK-Systeme.
 
Im Jahr 1989 legte Polytron den Grundstein für die anerkannt leistungsfähigen Filter. Mit diesen Filtern werden einzelne Kanäle oder auch Kanalgruppen selektiert und über Pegelsteller in ihrer Signalstärke für die weitere Verarbeitung angeglichen. Mit dem Senderbau und Sat-ZF-Einschleusverstärkern ging es 1991 in die 90er Jahre. Die MKK-Kopfstellen wurden 1992 von der zweiten Generation abgelöst. 1993 kamen BK-Verteilnetzverstärker mit Pilottonregelung, eine Vierfach-Kombinationssteckdose sowie ein Multibildgenerator ins Produktprogramm.
 
Die patentierte Polytron Einkabellösung Polyselect ist seit mehr als zehn Jahren auf dem Markt. 1995 brachte zudem Dämpfungsregler mit F-Anschlüssen und BK-Ortsnetz-Verteilverstärker. 1997 stehen zahlreiche Entwicklungen in der Polytron-Historie: der Störstellendetektor SD 2, die Video-Überwachung Polyguard, die Sat-Einzelkanalumsetzung PolySolo, die ersten Multischalter der PolySwitch-Serie sowie CV/HV-Verstärker. 1998 kamen leistungsfähige SVV-Verstärker auf den Markt.
 
Eine neue Kopfstellengeneration markierte die Entwicklung der Baureihen Polycompact und Polymaster 1999. Zum Einstieg ins neue Jahrtausend folgten im Jahr 2000 die modulare Version der Einkabellösung Polyselect und neue terrestrische Umsetzer. Der zunehmenden Digitalisierung trug Polytron 2001 mit entsprechenden Umsetzern für QPSK-Signale Rechnung. 2002 kam eine neue Serie Hausanschlussverstärker und ein Regelmodul für CV/HV-Verstärker neu ins Produktportfolio. Highlight in diesem Jahr war aber die Kopfstellen-Familie SPM 1000plus.
 
Polyexpert heißt die Kopfstellenvariante, die 2003 das Angebot erweiterte. Die Baureihe ist in 19 Zoll-Technik ausgeführt und kann so direkt in Schaltschränken eingesetzt werden. 2003 stellte Polytron zudem den HQ-Modulator, eine Baugruppe für besondere Ansprüche, vor. Mit einem Signal-/Rauschabstand (S/N) von 56 dB ist der HQ-Modulator für sehr gute Signalqualität ausgelegt. Die COFDM-PAL-Umsetzer rundeten die Neuvorstellungen in diesem Jahr ab.
 
Der gestiegenen Nachfrage nach kleineren Kopfstellen kam Polytron 2004 mit der SPM 200 nach. Besonderes Highlight 2005: Die beiden neuen Hausanschluss-Schränke zeichnen sich durch eine besonders schnelle Montage- und Servicemöglichkeit aus: den Quick-Verschluss. Polyflex DPM 800digi heißt das jüngste Mitglied der Polytron Kopfstellen-Familie, das seit 2005 im Programm ist. DPM 800digi ist eine kompakte Kopfstelle für modulare Kanalaufbereitung digitaler terrestrischer und Satelliten-Signale.
 
Die fortschreitende Digitalisierung und das hoch auflösende Fernsehen HDTV bringen eine Fülle neuer Anwendungsmöglichkeiten mit sich. Mit knapp 70 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen eigenen Angaben zufolge rund zehn Millionen Euro Jahresumsatz. Polytron bietet heute zahreiche Produkte für die Ver- und Bearbeitung analoger und digitaler Signale aller Übertragungswege an – egal ob terrestrisch, Satellit oder für Kabelnetze. [sch]

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