AVM: Fünf neue Fritzbox-Modelle auf dem MWC vorgestellt

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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AVM stellt seine fünf neusten Fritzboxen vor. Bis Ende März soll auf allen Routern zudem das neue Betriebssystem mit rund 80 Neuerungen laufen. Auch mehrere WLAN-Zugänge in einem Netzwerk sollen bald möglich sein.

Auf dem Mobile World Congress stellt AVM die aktuellen Fritzbox-Modelle vor. Fünf Exemplare will der Hersteller bald auf dem Markt haben, bei denen das Hauptaugenmerk auf der Breitbandtechnologie und intelligentem WLAN liegt. Aktuell ihr Debüt feiert die „Fritzbox 7581“ für VDSL Bonding und Supervectoring 35b. Sie ist seit kurzen an VDSL-Bonding-Anschlüssen in den Niederlanden im Einsatz. Die nutzbare Datenrate der DSL-Leitungen steigt laut AVM durch Bonding auf bis zu 240 Mbit pro Sekunde.

Ein weiteres neues Modell der Fritz-Produkte ist die „Fritzbox 7582“. Sie sei auf Supervectoring 35b und G.fast abgestimmt. Darüber hinaus wirbt der Hersteller mit einer Kompatibilität zu bestehenden ADSL- oder VDSL-Anschlüssen. Für Kabelanschlüsse wird die neue  „Fritzbox 6590 Cable“ empfohlen. Dieser Router hat eine 32×8-Kanalbündelung und soll demnächst in Deutschland verfügbar sein. Bereits erhältlich sind aus der Produktreihe von Hersteller AVM die Modelle „Fritzbox 5490“ für Glasfaser und „Fritzbox 6820 LTE“.
 
AVM will zudem bis Ende März alle aktuellen Fritzbox-Router mit dem neuen Betriebssystem Fritz OS 6.80 versorgen. Der Hersteller verspricht damit den Nutzern besseres WLAN, erweiterte Smart-Home-Funktionen, verbesserte Sicherheit und vieles mehr. Insgesamt soll das neue Betriebssystem rund 80 Neuerungen bringen. 
 
Die Router erhalten damit die Bandsteering-Funktion. Diese soll für bessere Übertragungsraten in Heimnetzwerken sorgen. Der Router übermittelt in dieser Funktion, ob ein Gerät besser über fünf oder über 2,4 Gigahertz zu erreichen ist. Es wechselt bei Bedarf das Funkband. Für den gleichzeitigen Einsatz mehrerer WLAN-Zugangspunkte in einem Netzwerk, die sogenannte erweiterte Mesh-Funktion, sollen schon bald auch die Repeater von AVM und Powerline-Accesspoints eine neue Firmware bekommen. 

[PMa]

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21 Kommentare im Forum

  1. Ja und diese exsoten FRITZ!Boxen sind kaum zunutzen und auch meist nicht im Handel zukaufen, ausserdem habe ich schon sehr lange VDSL 25 bei DSL tut sich praktisch kaum mehr was. Und wer weiss schon ob man dann im nächsten Jahrzehnt Bonding , Supervectoring 35 , G.fast oder sonst was benötigt bisher hatte man eine FRITZ!Box mit der man alles nutzen konnte zum beispiel ADSL , ADSL 2 , VDSL2 ... ! frankkl
  2. Ich bezweifele das diese Router für die Deutschen sind. Wenn noch ein Großteil mit Magerinternet unterwegs sind!? Und der Politiker der uns damals verraten hat und satt Glasfaser seine Frau Kupferkabel legen lies sollte hingerichtet werden. Leider sind diese Verbrecher in unseren Land geschützt und dazu noch mit viel Geld in der Tasche.
  3. Ach komm, das Kupfer wird später mal viel wert sein. Die Kabel sind quasi unsere Goldreserven der Zukunft.
  4. Mit den älteren aber nicht, die konnten nur DSL. Deswegen bekommt man sie aber trotzdem problemlos. Und mit Glasfaser gabs dann überhaupt kein Internet! Das musste dann wieder gegen Kupfer ersetzt werden damit man überhaupt Internet bekam.
  5. Das ist genau das Problem – die bisherigen Langzeit-Erfahrungen mit Glasfaser sind nicht gerade positiv. Dagegen läuft selbst G.fast noch über genau die gleichen zwei Kupferstrippen, die Alexander Graham Bell 1877 für sein erstes markttaugliches Telefon verwendet hat.
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