Axing GSM-Filter beseitigt Störfaktoren beim DVB-T-Empfang

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Ramsen – Die Praxis zeigt es: Mobiltelefone können den DVB-T-Empfang komplett zum Erliegen bringen.

Ein eingeschaltetes GSM-Telefon sendet beim Telefonieren, SMS-Absenden und in regelmäßigen Zeitabständen ein hochfrequentes Signal mit einer Leistung von bis zu 500 mW aus. Dieses Signal kann die empfindliche breitbandige HF-Eingangsstufe eines DVB-T-Empfängers außer Gefecht stören.
 
Das Axing-Programm bietet zwei hochwertige GSM-Filter. Der Filter mit der Bezeichnung TZU 198-62 ist in F-Norm und der Filter mit der Bezeichnung TZU 198-63 in IEC-Norm (jeweils Stecker/Kuppler) ausgeführt. Beide Filter haben einen Tiefpass von 0,1…862 MHz und einen Sperrbereich von 950-2 200 MHz. Die Durchgangsdämpfung ist sehr gering. Die Rückflussdämpfung beträgt >18 dB, -1,4 dB/Oktave, >10 dB. Die hohe Schirmung der beiden Bauteile entspricht der Klasse A. Die wesentliche Stärke beider Filter liegt aber in der Sperrtiefe von >40 dB. Durch sie werden Störsignale aus dem GSM-Bereich nachhaltig unterdrückt.

Prinzipiell können beide Filter überall zwischen Receiver und DVB-T-Antenne angeschlossen werden. Axing empfiehlt jedoch, die Filter am Receivereingang anzuschließen. So ist gewährleistet, dass Störungen, die über schlecht geschirmte Koaxial-Anschlusskabel in die Set-Top-Box gelangen würden, vorher abgeblockt werden. [mg]

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