Belagro: Receiver sollen Raps oder Isipro haben

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Eine neue Receiverplattform fordert von den Herstellern den Einbau eines Programmlistingsystems. Die Sender sollen dann auf einem vorgeschriebenen Programmplatz abgelegt werden.

Zuschauer können nur noch per seperater Favoritenliste selbst entscheiden, wo welches Programm in ihrem Receiver abgelegt ist. Einzige Alternative: Raps wird in der Box deaktiviert. Sichergestellt wird das vorgegebene Programmlisting für Belagro entweder mit einem Programmlistingssystem namens Raps (www.raps.tv) oder einem anderen System, das auf der Homepage des Anbieters nicht bekannt gegeben wurde.

Nach Auskunft von Belagro-Initiator Herbert Lauble (Foto) wird als zweites Programmlisting-System Isipro von Technisat genutzt. Für die Implementierung des Raps-Systems müssen Hersteller von digitalen Satellitenreceivern erst „einen Vertrag zur Nutzung von Raps schließen.“ Raps liefere dann die erforderlichen Unterlagen, damit die Set-Top-Boxen für den Raps-Settingdienst empfangsfähig sind. Dafür fällt ein jährlicher Kostenanteil von „unter 2000 Euro“, zzgl. der notwendigen Zertifizierungskosten an, so Lauble weiter im DF-Gespräch.
 
Unter der Telefonnummer von Belagro meldete sich bei unserem Anruf nur der Beantworter des Receiverherstellers Wela Electronic. Im Internet gibt sich Belagro neutral und kündigt an, „mit immer mehr Herstellern von Satellitenreceivern entsprechende Vereinbarungen“ zu treffen.
 
Mitte April sollen die ersten Receiver vermarktet werden. Dabei sollen „Prominente“ dem Kunden schmackhaft machen, dass er auf die Programmplätze seines Receivers nur noch per Favoritenliste Einfluss nehmen kann. Im Gegenzug für ein Raps-Listing sollen einige Sender für die Allessehen/Belagro-Plattform werben, so die Pläne von Lauble.
 
Ist Belagro sinnvoll? Diskutieren Sie mit.[fp]

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