Conax nicht mehr in Deutschland

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Der norwegische Verschlüsselungsanbieter Conax, um den es in Deutschland schon seit geraumer Zeit sehr still geworden ist, zieht sich aus Deutschland zurück.

Wie die DF-Schwesterpublikation DIGITAL INSIDER (DI) bereits am Montag berichtete, verließ mit Ulrich Schieren der letzte deutsche Statthalter von Conax das Boot, um zum Technologieentwickler ADB zu wechseln.
Bereits vor rund einem Jahr berichteten Insider, dass Conax lediglich eine Briefkastenfirma in Berlin betreibe und sich nach und nach aus dem deutschen Umfeld gänzlich zurückziehen werde. Verblieben war nach dem Weggang von Manager Michael Schacht in Deutschland dessen Nachfolger Ulrich Schieren. Wie der DI bereits am Montag berichtete, wird Ulrich Schieren künftig als Account Manager Nordics bei ADB in Oslo arbeiten. Ein Nachfolger von Schieren bei Conax scheint indes nicht in Sicht. Eine DI-Anfrage zur Personalie und dem Standort Deutschland blieb seit Wochen in Norwegen unbeantwortet.

Damit verbleiben nach heutigem Stand mit NDS (Sky, Kabel Deutschland, Kabel BW, Vodafone) und Nagra (HD Plus, Sky, Unitymedia, Kabel Deutschland) zwei maßgebende Verschlüsselungsanbieter für den deutschen Pay-TV Markt.
Nur noch sehr wenige, wie das von der Masse der Kunden nicht angenommene Viseo Plus, der Kabelkiosk (Telecolumbus, Primacom und weitere kleinere Kabelnetzbetreiber) sowie MTV Unlimited verschlüsseln ihre Dienste noch im Conax Verschlüsselungssystem. Teilweise jedenfalls noch, wie Technik-Experten genauer spezifizieren. Auch hier würde zum Teil das Verschlüsselungssystem NDS eingesetzt.

[th]

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