Continental will mit Kameras Fahrbahn unter dem Auto einblenden

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Der Autozulieferer Continental will Fahrer auf die Straße unter dem Motorraum blicken lassen.

Dabei wird das Bild mehrerer Kameras zusammengerechnet, und zur Erkennung der Position werden auf dem Display auch Umrisse der Räder sowie der Karosserie eingeblendet, wie Continental am Montag auf der Technik-Messe CES in Las Vegas erläuterte. Die Funktion solle zum Beispiel bei Fahrten auf unwegsamem Gelände oder Straßen mit Schlaglöchern helfen.

Ein weiteres Projekt sind Sensoren, die auch feine Erschütterungen der Karosserie erkennen. Das könne zum Beispiel Regen sein – oder auch wenn das Auto angekratzt wird. Für den Innenraum wurde gemeinsam mit dem Hifi-Spezialisten Sennheiser eine lautsprecherlose Audioanlage entwickelt. Dabei werden Oberflächen wie zum Beispiel das Cockpit in Schwingungen versetzt, um Töne zu erzeugen. Mit dem System soll zum Beispiel der Sound eines von rechts kommenden Fahrzeugs räumlich eingespielt werden.

Continental arbeitet – wie auch die Hersteller, andere Zulieferer und branchenfremde Firmen wie Apple daran, Technologien für vernetzte und autonome Fahrzeuge der Zukunft zu entwickeln.

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11 Kommentare im Forum

  1. Was für'n Quatsch! Der Fahrer soll gefälligst nach vorn gucken! Wenn unter dem Auto eine problematische Stelle sichtbar wird, ist es ohnehin zu spät zum Reagieren. Es sei denn, man fährt im Mars-Rover-Tempo. Dann kann man aber auch gleich zu Fuß gehen.
  2. Wenn man in einer Werkstatt auf eine Grube oder Rampe fährt, könnte das nützlich sein, allerdings scheinen die Leute in den Werkstätten das bisher ja auch ohne solchen Schnickschnack hinzubekommen. Oder, wenn die SUV immer höher und breiter werden, könnte das helfen wenn man mal auf einem Kleinwagen parkt.
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