[DF 2/11] Hybrid-TV: Multimediale Anwendungen im Workshop

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Moderne Endgeräte der Unterhaltungselektronik bieten vielfältige Internetfunktionen. In einem Praxisbericht stellen wir die Möglichkeiten von aktuellen Panasonic-Geräten vor und zeigen Ihnen, wie Sie Web-Videos in HD auf dem Fernseher genießen können.

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Bis in die jüngste Vergangenheit kamen Bilder im TV entweder von einem Receiver, einem DVD- bzw. Blu-ray-Player oder einfach nur aus dem Fernseher, der die benötigten Tuner zum Empfang klassischer TV-Signale bereits eingebaut hatte. Daneben entwickelt sich seit annähernd 20 Jahren eine Parallelwelt am PC. Anfangs nutzte man den Rechner und das Internet nur zum Abrufen von Texten, später kamen auch Töne und Standbilder hinzu. Inzwischen sind wir längst bei Filmen aus dem WWW in HD-Qualität angelangt.

In der neuen multimedialen Welt verbringen viele Menschen immer mehr Zeit vor ihren Rechnern und konsumieren Inhalte, die sich auf dem TV-Bildschirm gleichfalls gut machen würden. Dieser Gedanke führte vor einigen Jahren zur beginnenden Entwicklung hybrider Geräte, mit denen man nicht nur „normal“ fernsehen, sondern auch internetbasierte Dienste rezipieren kann.Hybride Geräte

Inzwischen gibt es vier Gerätegruppen, die eine Netzwerkbuchse eingebaut haben und somit auch den Weg ins Internet erlauben. Neben Fernsehern sind dies Sat-Receiver, Blu-ray-Player oder -Rekorder und spezielle Internet-TV-Kästchen, die ausschließlich diese Funktion ausführen. Insgesamt steigt die Anzahl hybrider Geräte schnell, sodass sie vermutlich bald ihren Platz in unserem täglichen Leben einnehmen werden.Geschichtlicher Rückblick

Die Idee, das Internet auf den Fernseher bringen zu wollen, ist beinahe so alt wie das Internet selbst. Erste Versuche dazu gab es schon während der 1990er Jahre: In den USA wurden Geräte etwa in der Größe eines Videorekorders angeboten, die den direkten Internetzugang ermöglichen sollten. Sie waren am ehesten mit einem PC ohne Laufwerk zu vergleichen.
 
Da schnelles Breitbandinternet damals noch kein Thema war, besaßen die Boxen ein integriertes analoges Telefonmodem. Zur Eingabe von Texten (wie Adressen von Homepages) diente eine Tastatur. Diese Internetboxen verschwanden bald wieder vom Markt, wahrscheinlich, weil die Internetanschlüsse damals noch zu langsam waren und die Bildqualität der dargestellten Inhalte zu schlecht ausfiel.

Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe auf den Seiten 102ff wie Sie aktuelle Hybridgeräte von Panasonic anschließen und geben nützliche Tipps und Tricks. Die DIGITAL FERNSEHEN 2/2011 ist überall am Kiosk, im Online-Shop und auch im Abo erhältlich. [red]

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