[DT 4/11] Der Kinolook im Wohnzimmer: Plasma-TVs im Vergleich

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Dass LED-LCDs den Plasma-Kollegen mittlerweile den Rang ablaufen, ist augenscheinlich. Von der technischen Seite hat die impulshafte Bilderzeugung aber durchaus ihre Vorteile und sticht die Konkurrenztechnologie in einigen Bereichen sogar aus. Wir testen zwei aktuelle Geräte und zeigen Laster und Tugenden beider Technologien auf.

Der rasante Preisverfall im TV-Segment und die immer flacheren LED-LCDs haben bereits vor einigen Jahren erste Opfer im konkurrierenden Lager gefordert. So zogen sich unter anderem die Plasmaprofis von Pioneer aus dem heiß umkämpft en Markt zurück.
 
Noch heute treibt die legendäre Kuros-Serie Heimkino-Fans die Freudentränen in die Augen – einen vergleichbaren Schwarzwert suchte man lange vergeblich. Der Plasmafernseher ist also noch längst nicht tot und einige Hersteller feilen weiter an dessen Darstellungsgüte. Wir fordern den kontraststarken Panasonic TX-P50GT30E zum Duell gegen Samsungs PS51D8090 mit dem Extraplus an Bildgröße. Soviel gleich vorweg: Es wird ein knapper Sieg und der Gewinner setzt sich nur hauchdünn an die Spitze.
 
Beide glänzen in 2D und 3D mit knackigen Bildern und spielen die Vorzügeder Plasmatechnologie voll aus. Auch bei der Ausstattung nehmen sich die Kontrahenten nicht viel und überzeugen mit allumfassenden TV-Funktionen. Von der Ansteuerung mehrerer Satelliten bis hin zur Aufnahme auf USB-Datenträger ist hier alles möglich.
 
Die Internetinhalte präsentieren sich sowohl bei Samsung als auch bei Panasonic üppig. Neben Nachrichten unddem obligatorischen Zugang zum Videoportal Youtube holen beide KontrahentenFreunde aus aller Welt per Skype-Videotelefonie auf den großen Bildschirm –selbstverständlich in HD-Auflösung.

Die Unterschiede zwischen den zwei Modellen liegen im Detail. Unser Vergleichstest hilft Ihnen, den optimalen Plasmafernseher für Ihre Ansprüche zu finden. Abgerundet wird der Test durch einen kompakten Überblick, der Ihnen die Vor- und Nachteile der Bildtechnologien von LED-LCD und Plasma anschaulich vor Augen führt. 
 
So fallen Plasmas vor allem durch Ihre hohe Leistungsaufnahme und die eingeschränkte Helligkeit negativ auf. Bei diesem Umstand bedingt das eine das andere, denn jede Plasmazelle entspricht einem Bildpunkt und für helle Bildabschnitte müssen die Zellen mit voller Intensität gezündet werden, was viel Energie einfordert. Ab einem gewissen Helligkeitsanteil im Bild wird die Leistungsaufnahme dann jedoch begrenzt, da sonst die 400-Watt-Grenze weit überschritten werden würde. Dementsprechend erscheinen Weißflächen in diesem Fall eher gräulich. 
 
Die konkurrierende LCD-Technologie punktet aufgrund der potenten Leuchtmittel hingegen mit leuchtstarken Bildern. Im abgedunkelten Heimkino off enbart sich jedoch eine große Schwäche des Ansatzes: der Schwarzwert. Außerdem fällt der eingeschränkte Blickwinkel sofort negativ ins Auge. Seitlich betrachtet erscheint die Darstellung aufgehellt und Farben büßen an Sättigung ein. In dieser Disziplin trumpft wiederum der Plasma auf und präsentiert ein perfektes Bild aus allen Sitzpositionen.
 
Auf Seite 25 in dieser Ausgabe deraktuellen Ausgabe 4/2011 der DIGITAL TESTED gehen wir ins Detail und erläutern Ihnen detailliert, welche Bildtechnologie am besten zu Ihren persönlichen Sehgewohnheiten passt. Das Heft ist ab sofort auch überall am Kiosk, im Online-Shop und auch im Abo erhältlich.
[red]

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1 Kommentare im Forum

  1. AW: [DT 4/11] Der Kinolook im Wohnzimmer: Plasma-TVs im Vergleich Tipp: Den 3D-fähigen Plasma LG PW450 gibt es derzeit inklusive 3D-Bluray-Player bei Amazon für nur 467 Euro.
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