Echo und Co.: Assistenten mit unhörbaren Signalen gesteuert

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Sprachassistenten machen unser Leben einfacher und erobern schon seit Jahren den Markt – zuletzt konnte der Amazon Echo für eine Menge Aufsehen sorgen. Doch gleichzeitig sind sie auch ein großes Sicherheitsrisiko.

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Die digitale Sicherheit rückt immer mehr in den Fokus der Welt. Privatsphäre oder auch Finanzen stehen vermehrt unter Angriff von Außenstehenden. Das Department of Electrical Engineering der Universität Princeton befasste sich hierzu mit Sprachsteuerungen an Handys und digitalen Assistenten.

In einigen Versuchsreihen wurde entdeckt, dass Fremdzugriffe durch Signale eines anderen Lautsprechers, die für Menschen nicht hörbar sind, möglich sind. Die Reaktion des Endgeräts jedoch erfolgte deutlich hörbar.
 
Das Smartphone-Betriebssystem Android konnte so in 50 von 50 Fällen mit einem fremden Befehl angesteuert werden. Beim smarten Lautsprecher Amazon Echo waren es immerhin 40 von 50.
 
Ganz neu ist dieses Phänomen jedoch nicht: Die Fast-Food-Kette Burger King produzierte im April 2017 einen Werbespot, in dem ein Mitarbeiter die Worte „Okay Google, was ist ein Whopper?“ aussprach.
 
Alle Google-Endgeräte in der Nähe verwiesen prompt auf den Wikipedia-Artikel des Produkts. Eine Möglichkeit, diesen Zugriff zu erschweren: Ein Sprachprofil des Nutzers hinterlegen, sodass der Assistent an eine Person gebunden ist. [jk/ls]

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