Einheitlicher Standard für Digital-TV durch Common Interface

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Unterbergen – Im deutschsprachigen Raum entstehen immer mehr Digital-TV-Plattformen, die für die Zuschauer nicht zueinander kompatible Digitalreceiver auf den Markt bringen.

Der Common Interface Spezialist Mascom bietet mit seinem, seit dem Jahr 2001 verfügbaren, Alphacrypt-Modul ein einziges Modul, das sich in alle am Markt erhältlichen CI-Receiver einfach einschieben lässt und verschlüsselte Programme mehrerer Digital-TV-Plattformen gleichzeitig entschlüsseln kann.

Selbst vor Jahren gekaufte Alphacrypt-Module erfüllen dank regelmäßiger kostenloser Softwareupdates alle Anforderungen für den Empfang der Bundesliga-Übertragungen von Arena. So gebe es mit dem Alphacrypt-Modul keinen erhöhten Technikaufwand zu Lasten der Verbraucher, erklärt Mascom-Geschäftsführer Heinz Gruber. Damit erfülle das Unternehmen bereits seit Jahren die Forderungen der Landesmedienanstalten. (DIGITAL FERNSEHEN berichtete)
 
Auf Alphacrypt- Modulen seien legal sogar mehrere Verschlüsselungssysteme kombiniert. Damit wird auch die oft geforderte Beschränkung der Programmanbieter auf nur ein Codierungssystem unnötig und würde nur zu einem Verschlüsselungsmonopol führen. Die Auslagerung der Verschlüsselungssysteme in ein CI-Modul hätte nach Meinung von Gruber auch für die Receiverhersteller große Vorteile. Bisher durchlief ein Pay-TV-Receiver zeit- und kostenintensive Zertifizierungstests. Künftig könnten sich Hersteller auf die Fertigung preiswerter CI-Receiver konzentrieren, so Heinz Gruber. [sch]

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