Fernsehen weltweit zu 55 Prozent digital

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Die Digitalisierung des Fernsehens schreitet weltweit voran. Derzeit empfangen laut Daten der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) 55 Prozent aller TV-Haushalte ihr Signal digital. Die Schere zwischen Industrie- und Entwicklungsländern ist dabei immer noch groß.

Die Digitalisierung des Fernsehens schreitet weltweit voran. Wie die Internationale Fernmeldeunion (ITU) am Donnerstag im Rahmen des UN World Television Day mitteilte, empfangen mittlerweile 55 Prozent der weltweiten TV-Haushalte ihr Signal digital. Verglichen mit Deutschland, wo der Digitalisierungsgrad bereits bei über 80 Prozent liegt (Daten aus dem Digitalisierungsbericht 2013), erscheint der Wert dabei auf den ersten Blick nicht besonders hoch. Betrachtet man jedoch die Entwicklung seit 2008, als die weltweite Digitalisierung nur bei 30 Prozent lag, wird der Fortschritt deutlich.

Die 50-Prozent-Marke sei dabei laut ITU bereits 2012 überschritten worden. Betrachtet man nur die Industrieländer, so liegt die Digitalisierungsrate in etwa auf dem Niveau von Deutschland bei 81 Prozent. Doch auch in Entwicklungsländern schreitet die Digitalisierung voran. Zwischen 2008 und Ende 2012 verdreifachte sich hier die Zahl der Haushalte mit digitalem Fernsehempfang auf 42 Prozent.
 
Mit der Digitalisierung steigt weltweit auch die Zahl der Pay-TV-Abonnements. Zwischen 2008 und Ende 2012 erlebten die weltweiten Märkte für Bezahlfernsehen einen Kundenzuwachs von sage und schreibe 32 Prozent auf 728 Millionen Haushalte. Diese Zahl bedeutet laut Angaben der ITU gleichzeitig, dass 53 Prozent der TV-Haushalte Ende 2012 über ein Pay-TV-Abo verfügten. Die Daten wurden im Rahmen des Reports „Measuring the Information Society“ ermittelt. [ps]

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7 Kommentare im Forum

  1. Welche Länder zählt man als Industrieländer? Ich kenne Schwellenländer in denen in keinem Haushalt, in dem ich zu Besuch war, noch analog geschaut wurde... Teilweise gab es aber auch kein Kabel, sondern Internet-TV (u.a. auch mit DW-TV und Euronews) in recht guter Qualität und 120 MBit/ 120 MBit (Up- und Downstream)-Internetzugang.
  2. AW: Fernsehen weltweit zu 55 Prozent digital Industrieländer sind zum Beispiel jene, die sich ein ä, ö, oder auch ü auf der Tastatur leisten können
  3. AW: Fernsehen weltweit zu 55 Prozent digital Ach so...ja hatte den ersten Beitrag gepostet, es gibt da wohl einen Bug in der Forensoftware. Muss das Land auch mit "D" anfangen und mit "d" enden?
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