Fotografieren und Filmen in HD

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Besitzer einer Spiegelreflexkamera sehen sich bei der Wahl des richtigen Zubehörs oft einer Flut an Möglichkeiten gegenüber. Auf welche Elemente dann letztendlich die Wahl fällt, kommt auf den Fotografen selber an und ist letztendlich auch eine Frage des Geldes. Zum Kauf eines komplett neuen Objektivs gibt es jedoch auch preiswerte Alternativen.

Anders als bei den meisten kompakten Digitalkameras bestehen Spiegelreflexkameras aus einem sogenannten Body, auf den die verschiedenen Objektive aufgesetzt werden. Der Kamerabody ist das Herzstück der digitalen Fotoausrüstung. In ihm befindet sich die gesamte Technik, doch ohne ein passendes Objektiv lassen sich damit noch keine Fotos machen.
 
Der Grund, warum bei teuren Kameras alle Komponenten einzeln zu haben sind, ist einleuchtend: Möchte man auf ein neues Kameramodell umsteigen, braucht man nur den Body auszutauschen und kann seine vorhandenen Objektive auch weiterhin mit dem neuen Gerät verwenden — vorausgesetzt natürlich, sie passen auf dessen Schraubverschluss.Objektive und Fotokonverter

Um das volle Potenzial eines Motivs auszuschöpfen, benötigt man nicht nur einen leistungsfähigen Kamerabody, sondern vor allem auch das passende Objektiv. Es gibt verschiedene Spezialobjektive für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke: Sportobjektive für schnelle und präzise Aufnahmen, Teleobjektive für Fotografien aus weiter Entfernung, Objektive für Weitwinkelaufnahmen oder Makrofotografie, Standardobjektive für alltägliche Bilder und spezialisierte Objektive mit fester Brennweite.
 
Welches Objektiv das richtige ist, richtet sich stark nach dem Fotografen. Wer zum Beispiel gerne Insekten oder Blüten fotografiert, wird um ein gutes Makroobjektiv kaum verzichten können. Im Fotostudio findet sich sehr wahrscheinlich ein spezielles Porträtobjektiv wieder, das besonders gelungene Porträts erlaubt.
 
Als echter Geheimtipp gelten Fotokonverter: Diese spezialisierten Linsen können, je nach Art, vor oder nach dem eigentlichen Objektiv aufgeschraubt werden und bringen so mehr Flexibilität in die Fotoausrüstung. Sie sind besonders deshalb so interessant, weil sie im Vergleich zu einem kompletten Objektiv enorm günstig sind. Es gibt Fotokonverter, die die Brennweite eines Objektivs erhöhen, um es zum Tele-Objektiv zu machen, Weitwinkel-Konverter, die durch Reduktion der Brennweite einen größeren Blickwinkel ermöglichen, oder Makro-Konverter, die Nahaufnahmen mit unglaublicher Detailliertheit erlauben. Ein Fotokonverter bietet gegenüber einem herkömmlichen Objektiv zudem den Vorteil, dass er sehr viel kleiner und handlicher ist und damit leichter zu transportieren.Teure Ausrüstung richtig schützen

Eine moderne Spiegelreflexkamera liegt preislich schnell weit jenseits der 1.000 Euro. Je nachdem, welche Objektive und Zubehörteile man sich außerdem zulegt, entsteht so rasch ein beträchtlicher Sachwert. Unbedingt sollte die teure Fotoausrüstung richtig geschützt werden, um einen zu schnellen Verschleiß der kostspieligen Anschaffung möglichst zu verhindern.
 
Neben einer gut gepolsterten Tasche für Transport und Aufbewahrung aller Einzelteile bietet sich zum Beispiel eine Halbtasche an. Diese legt sich wie eine Schutzhülle um die empfindlichen Teile der Kamera, ohne dabei die Funktionalität zu beeinträchtigen, und verbessert häufig sogar noch den Bedienkomfort. Kameras mit Display profitieren von einer Displayschutzfolie, die lästige Kratzer zuverlässig verhindert.Filter für mehr Vielfalt

Eine weitere Möglichkeit, mehr Abwechslung und Kreativität in die digitale Fotografie einzubringen, sind Filter. Die drei wichtigsten Typen sind der Graufilter, der Polarisationsfilter und der UV-Filter. Die meisten Objektive besitzen ein Gewinde, auf das verschiedene Filter direkt aufgeschraubt werden können. Ein Graufilter ist für lange Belichtungszeiten gedacht: Er verringert das einfallende Licht und ermöglicht so eine längere Belichtungsdauer ohne eine störende Überbelichtung. Das ist zum Beispiel zum kunstvollen Fotografieren von fließendem Wasser bei Tageslicht praktisch. Den Graufilter gibt es in verschiedenen Stärken, um unterschiedlich lange Belichtungszeiten zu ermöglichen.
 
Beim Polarisationsfilter geht es darum, unschöne Reflexionen zu reduzieren und so sattere Farben und mehr Details aus dem Bild herauszuholen, zum Beispiel aus einer stark reflektierenden Wasseroberfläche.
 
Und der UV-Filter ist für diffuses Licht gedacht: Der Filter entfernt störendes UV-Licht, das mit bloßem Auge nicht sichtbar ist, beim Fotografieren aber für verschwommene Bilder sorgt. Farblich verändert er das Bild nicht, weshalb er außerdem als günstiger und unauffälliger Kratzschutz für die empfindliche Frontlinse beliebt ist.
 
Viele Filter bieten zudem von Haus aus die Möglichkeit, mehrere Modelle übereinander anzubringen, um zum Beispiel einen Polarisationsfilter mit einem Graufilter zu kombinieren.

[kh]

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  • Technik_Video_Artikelbild: Technik_Video_Artikelbild.jpg: © lassedesignen - Fotolia.com

2 Kommentare im Forum

  1. Was für ein Unfug Tut mir leid das zu schreiben (bzw. schreiben zu müssen), aber so einen Mist habe ich selten in einem Artikel gelesen!!! Hat der Autor überhaupt irgendeine Ahnung von DSLR - Kameras? Das tut ja wirklich weh beim Lesen.
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