Geht unter die Haut: 115 Tui Nordic-Mitarbeiter gechipt

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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In Skandinavien hat Tui über hundert Mitarbeitern Mikrochips eingepflanzt. Diese tragen nun buchstäblich ihre Schlüsselkarten unter der Haut.

Mit einem Mikrochip unter der Haut können Mitarbeiter des Reisekonzerns Tui in Skandinavien die Bürotür öffnen und in der Kantine bezahlen – eine Einführung der Technologie in anderen Ländern ist einem Tui-Sprecher zufolge aber nicht das Ziel.

„Es gibt keine Pläne, das auf andere Bereiche auszweiten“, sagte Konzernsprecher Kuzey Esener der Deutschen Presse-Agentur in Hannover. Auch Angebote für Kunden, die einen Mikrochip als Ticket oder Hotelschlüssel benutzen könnten, plant Tui demnach nicht.

In den vier Niederlassungen von Tui Nordic in Skandinavien haben sich hingegen bereits 115 der 500 Mitarbeiter chippen lassen. Passwörter und Schlüsselkarten könnten damit perspektivisch abgelöst werden. Esener zufolge ist die schwedische Tochter so etwas wie ein „digitales Labor“ des Konzerns:

„Die sind sehr offen für digitale Innovationen.“ Die Idee mit den Mikrochips sei in der Tochterfirma entstanden und nicht vom Konzern vorgegeben worden.[dpa/bey]

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15 Kommentare im Forum

  1. Sehe da aber keinerlei Mehrwert gegenüber einer normalen RFID-Karte. Allein das Wort "gechipt" klingt eher nach Haustier als auch Mitarbeiter:
  2. Eine solche Nachricht konnte man auch in den internen News meines Arbeitgebers lesen, da wäre eine Regionaldirektion schon im Probelauf und die Mitarbeiter wären "gechipt" worden, war allerdings ne Nachricht am und zum 01. April.......
  3. War wohl die Voraussetzung, um den Job zu erhalten. Chip oder Hartz4? Demnächst dann sich auch bei uns! Na denne, 87 % sind ja von dieser DDR Frau begeistert!
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