Hohen Stromverbrauch bei Unterhaltungselektronik senken

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Haushalte sind heute mit einer Vielzahl von Elektronikgeräten ausgestattet. Vor allem das mittlerweile übliche, umfangreiche Equipment an Unterhaltungstechnik sorgt für hohe Stromrechnungen. Mit ein paar Tricks lässt sich hier jedoch einiges sparen.

Wo früher wenige Haushaltshilfen wie Waschmaschinen, Staubsauger oder Spülmaschinen für den Stromverbrauch verantwortlich waren, sorgt heute ein umfangreiches Equipment an Unterhaltungselektronik für hohe Stromrechnungen. Smart-TV mit 3D-Funktion, Spielekonsolen, Mediaplayer und modernste Soundsysteme gehören standardmäßig in jeden Wohnbereich. Schließlich soll das Film- und TV-Erlebnis möglichst eindrucksvoll und hochwertig sein. Entsprechend der wachsenden Elektronikausstattung steigt der Stromverbrauch drastisch. Dabei gibt es sinnvolle Maßnahmen zum Lösen des Problems.

Stromanbieter wechseln
 
Grundsätzlich steckt ein hohes Sparpotenzial in der Wahl des Stromanbieters. Wird der Strom bereits von einem teuren Anbieter bezogen, wird auf viel Geld pro Jahr verzichtet. Wer sich gegen steigende Stromkosten wehren möchte, ist daher mit einem Stromvergleich, wie er beispielsweise beim unabhängigen Vergleichsportal TopTarif angeboten wird, gut beraten. Die Einsparmöglichkeiten sind je nach Region und Verbrauch enorm. Bis zu 400 Euro jährlich sind möglich.
 
Wer dauerhaft günstig Strom beziehen möchte, sollte mindestens einmal pro Jahr einen Vergleich durchführen. Denn die Preise verändern sich ständig und da insbesondere für Neukunden attraktive Angebote präsentiert werden, lohnt sich ein Wechsel in vielen Fällen.

Geräteangaben zum Stromverbrauch prüfen
 
Bereits beim Kauf von Elektrogeräten auf die Geräteangaben zum Stromverbrauch zu achten, lohnt sich immer. Bei den modernen Fernsehgeräten ist die Investition in ein energieeffizientes Modell sinnvoll. Da hochwertige Geräte in der Regel eine lange Haltbarkeit aufweisen, sind die Mehrkosten aufgrund der Energieeffizient gut investiert. Als Richtlinie gilt ein Watt Verbrauch im Stand-by-Modus. Erst dann gilt ein TV als energieeffizient. Bei der Anschaffung sollten sich Kunden genauestens über den Stromverbrauch in den entsprechenden Modi informieren. So ist ein direkter Vergleich zwischen mehreren Gerätschaften möglich.
 
Ein Problem, dass viele modernen TVs haben, ist der fehlende An- und Ausschalter. Ältere Fernsehgeräte konnten nach der Nutzung mit einem Knopf ausgeschaltet werden und verbrauchten so gut wie keinen Strom mehr. Einige neuere Geräte haben diesen Schalter nicht. Daher ist es ratsam ein Produkt mit Auto-Off-Schalter zu kaufen. Befindet sich der TV eine Weile im Stand-By-Modus schaltet es sich automatisch ab. Die Kontrolle der Geräteangaben gilt selbstverständlich für jegliche Art von Gerätschaften.

Welcher TV-Typ verbraucht wie viel Strom?
 
Neben den heute kaum noch erhältlichen Röhrenfernsehern haben LCD- und Plasmabildschirme die Oberhand. Der Stromverbrauch fällt dabei unterschiedlich aus. Bei beiden modernen Varianten gilt: Je größer der Bildschirm, desto höher der Stromverbrauch. In der Regel schneidet ein LCD-TV sparsamer ab als die Plasma-Konkurrenz. Doch egal welcher TV das Rennen macht, grundsätzlich gibt es bei beiden Typen sehr unterschiedliche Produkte. Es gibt sparsame und stromfressende Plasma-TV als auch LCD-Ausführungen. Wer hier nicht vergleicht und zum günstigen Modell greift, muss mit erheblichen Unkosten rechnen. Steigernd auf die Stromkosten wirken sich Funktionen wie spezielle Audiosysteme und HDTV aus.

Weitere stromsparende Maßnahmen
 
Dass der Stand-By Modus zu vermeiden ist, sollte mittlerweile jedem klar sein. Trotzdem sind in zahlreichen Haushalten dutzende Geräte zu finden, die ständig im Stand-By-Modus laufen. Um den Stromverbrauch für die Unterhaltungstechnik drastisch zu senken, sollten Steckdosenleisten integriert werden. Durch das Bedienen des Schalters sind sämtliche Geräte wie DVD-Player, TV und Stereoanlage komplett abgeschaltet. Je nach Geräteanzahl lassen sich so knapp 100 Euro pro Jahr sparen.

Musikanlagen als Stromfresser
 
Umso hochwertiger und umfangreicher Musikanlagen, desto höher der Stromverbrauch. Eine Verdoppelung der Stromkosten kann allein durch einen Subwoofer mit Verstärker verursacht werden. Der Stromverbrauch ist auch hier im Stand-By-Modus enorm hoch. Stündlich kommen beispielsweise Dolby-Surround-Anlagen auf rund 50 Watt. Je nach Strompreis macht allein dieses Gerät über 60 Euro jährlich an den Stromkosten aus. Kaum eine moderne Hifi-Anlage liegt im Bereitschaftsmodus pro Stunde unter einem Watt Verbrauch. Daher ist es ratsam die Musikanlagen möglichst immer auszuschalten, sobald sie nicht mehr benötigt werden. [Andy Röhrbein/das]

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212 Kommentare im Forum

  1. AW: Hohen Stromverbrauch bei Unterhaltungselektronik senken Liebes Newsteam wo sind hier die Neuigkeiten versteckt
  2. AW: Hohen Stromverbrauch bei Unterhaltungselektronik senken Leider ist es so das viele Geräte überhaupt kein Netzschalter besitzen und ständig in Standby Modus laufen.
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