IFA: Fujitsu Siemens erobert Wohn- und Schlafzimmer

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Berlin – Fujitsu Siemens macht den allgemeinen Konvergenz-Trend mit und will mit einer ganzen Palette an Produkten versuchen, nach dem Arbeits- nun auch Wohn- und Schlafzimmer zu erobern.

„Wir bieten ein integriertes, über WLAN vernetztes System für Entertainment-, Kommunikations-, Private-Office-, Bildungs- und Home-Control-Applikationen,“ sagt Björn Fehrm, Senior Director Digital Home. Fujitsu Siemens’ „Digital Home“-Konzept basiert trotz der komplizieren Technologien, die dahinterstehen, auf dem „Prinzip der einfachen Bedienbarkeit“.
 
Nach im Laufe dieses Jahres sollen als Kernbestandteile dieser Strategie der Windows-Media-Center-PC Scaleo E sowie das Activy Media Center 530/570 auf den Markt gebracht werden. Der Scaleo E kommt im edel-klassischen schwarz-silbernen Massiv-Design daher und wurde ganz in Richtung der Bedürfnisse derjenigen konstruiert, die klassische Käufer von Unterhaltungselektronik sind. Logischerweise weist der Windows-Media-Center-PC auf seiner Rückseite jede Menge Anschlüsse wie z.B. einen DVI-Anschluss sowie einen integrierten Analog/DVB-T-Tuner auf. 160 GB Speicherplatz auf der integrierten Festplatte reichen für mehrere Dutzend Filme in HD-Qualität. Eine Nvidia Geforce-Grafikkarte mit dezidierten 256 MB Arbeitsspeicher sorgt dafür, dass Video-Inhalte ohne Qualitätsverlust auch beim parallelen Laufen anderer Programme wiedergegeben werden.
 
Die Activy Media Center-Schwestermodelle 530 und 570 sind dafür ausgelegt, HD-Inhalte per eingebautem DVB-S- und DVB-T-Modul zu empfangen. „2006 wird das Activy Media Center auch für den Empfang von DVB-S2 aufgerüstet sein,“ sagt Fehrm auf Nachfrage von DF. Auf Basis des MPEG-2-Komprimierungsverfahrens sind in der aktuellen Version auch Aufnahmen von HD-Inhalten sowie ihre Bearbeitung und das Brennen von HD-Content auf DVD möglich.
 
„Der IT-Markt wächst bis auf den Notebook-Bereich nicht mehr“, erläutert Fehrm die Geschäftsstrategie seines Unternehmens. „Deswegen expandieren wir ins Segment der Consumer Electronics. Auch der Handel, dem wir in den letzten zwei Jahren hinterherlaufen mussten, zeigt endlich Interesse an solch integrierten Systemen.“ Da jedoch für die meisten neuen Geräte für den Endkunden immer noch einer eingehenden Erklärung notwendig erscheint, will Fujitsu Siemens nach den Worten Fehrms auch in Zukunft nicht mit Discounter-Ketten à la Aldi oder Real zusammenarbeiten. [mg]

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