Intel investiert kräftig in Wimax-Technologie

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Der kalifornische Chiphersteller investiert weltweit in den viel versprechenden neuen Breitband-Funkstandard.

Intel führt seine globalen Investitionsbestrebungen in Sachen Wimax weiter fort. Wie das Unternehmen aus dem Silicon Valley bekannt gab, wurden zwei Verträge mit Telekommunikations-Unternehmen unterzeichnet.

Aus der Zusammenarbeit mit dem ägyptischen Telekomriesen Orascom erwartet Intel eine Stärkung seiner Wimax-Position in Asien und dem Nahen Osten. Ebenfalls strategisch wichtig könnten die gemeinsamen Bestrebungen mit der holländischen Enertel Holding werden, wenn es um den europäischen Markt geht.
 
Auf dem bedeutenden europäischen Markt hat sich Intel in Sachen Wimax schon seit längerem positioniert. Nicht nur in England und Osteuropa, sondern auch in Deutschland hat Intel investiert. Seit April ist der IT-Riese an der Deutsche Breitband Dienste GmbH beteiligt, die schon jetzt Internet über Wimax anbietet.
 
In Deutschland ist Wimax z. Z. etwas ausgebremst, da das im April gestartete Lizenzvergabeverfahren der Bundesnetzagentur abgebrochen werden musste, weil die Nachfrage zu groß war. Wie DIGITAL FERNSEHEN berichtete,soll im Herbst ein neues Ausschreibungsverfahren gestartet werden, welches dann die mehr als 1 000 Anträge der über 100 Unternehmen verarbeiten kann.
 
Wimax steht für Worldwide Interoperability for Microwave Access und bezeichnet einen sehr leistungsfähigen Standard für regionale Funknetze. Technisch möglich wären Bandbreiten von mehr als 100 Mbit pro Sekunde, angestrebt werden Werte um die 70 MBit pro Sekunde, womit Wimax schneller als V-DSL ist und dem jetzigen Funkübertragungsstandard W-LAN haushoch überlegen wäre. [lf]

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