LCD-TVs 2012 mit steigendem Absatz, Plasmas stark rückläufig

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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LCD-Fernseher laufen der Plasma-Konkurrenz auch weiterhin den Rang ab. Während der Absatz an Fernsehgeräten insgesamt in den ersten neun Monaten des Jahres 2012 groß war, ging er bei den Plasma-Geräten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um beinahe ein Drittel zurück.

Der Absatz in der Consumer-Electronics-Branche in Deutschland entwickelte sich in den ersten neun Monaten 2012 überwiegend positiv. Dies geht aus dem aktuellen Consumer Electronics Marktindex Deutschland (CEMIX) hervor, der in der vergangenen Woche von der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GFU), dem Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) und der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) herausgegeben wurde. Nach diesem bestätigte sich besonders der Trend beim Absatz von TV-Geräten, wonach die Nachfrage nach Plasma-Geräten zunehmend zurückgeht, während sich LCD-Fernseher weiterhin großer Beliebtheit erfreuen.

Demnach stieg der Absatz von LCD-TVS zwischen Januar und September 2012 um 9,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wurden in den ersten neun Monaten 2011 insgesamt 5,892 Millionen Geräte verkauft, so waren es im Vergleichszeitraum des aktuellen Jahres 6,447 Millionen. Bei den Plasma-Fernsehern war der Absatz hingegen im gleichen Zeitraum um ganze 31,3 Prozent rückläufig. Wurden 2011 zwischen Januar und September noch 437 000 Geräte an den Verbraucher gebracht, so waren es 2012 nur 300 000. Dabei blieben die Preise für LCD-Geräte gegenüber dem Vorjahreszeitraum konstant bei durchschnittlich 611 Euro, während der Durchschnittspreis für  Plasma-TVs von 828 Euro auf 779 Euro sank. Dies entspricht einem Rückgang um 5,9 Prozent.
 
Der Umsatz mit LCD-Geräten stieg dank gleichbleibender Preise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum genau wie der Absatz um 9,4 Prozent auf 3,939 Milliarden Euro. Bei Plasma-Fernsehern war der Umsatz dank sinkender Preise noch stärker rückläufig als der Absatz und sank um 35,3 Prozent auf 234 Millionen Euro. Rechnet man neben LCD- und Plasma-Fernsehern auch sonstige TV-Geräte und Projektoren mit ein, lag der Absatz in in den ersten neun Monaten 2012 bei 6,903 Millionen Geräten und damit um 6,4 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, der Gesamtumsatz belief sich auf 4,238 Milliarden Euro.  [ps]

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7 Kommentare im Forum

  1. AW: LCD-TVs 2012 mit steigendem Absatz, Plasmas stark rückläufig Ist ja auch kein Wunder, nur Panasonic, Samsung und LG produzieren ja überhaupt noch Plasmas. Jetzt wo immer mehr HD Signale Einzug erhalten, verlieren die Plasma ihre technische Berechtigung. LEDs sind mittlerweile bildtechnisch gleichwertig, allerdings meistens auch noch teurer. Gut, dass ich mir noch einen 60" Plasma von LG gesichert habe. Wird bestimmt mein letzter Plasma sein.
  2. AW: LCD-TVs 2012 mit steigendem Absatz, Plasmas stark rückläufig Das kann man so nicht sagen. Bildtechnisch (vor allem was den Schwarzwert und die Farben angeht kommt derzeit noch nichts an die Plasmas heran. Man versucht zwar bei LCDs den Schwarzwert durch partielles deaktivieren der Hintergrundbeleuchtung etwas zu verbessern, aber das hat dann auch mehr negative Effekte wie Vorteile.
  3. AW: LCD-TVs 2012 mit steigendem Absatz, Plasmas stark rückläufig Jein. Mein Philips LCD der 7er Baureihe beispielsweise macht perfektes schwarz, ich sehe da keinen Unterschied zu meinem PX600 Plasma von Panasonic. Im Labor mag es da noch Unterschiede geben, aber das Thema Plasma ist in 5 Jahren nicht mehr existent. In den Anfängen, wo die Signale noch SD waren und über scart kamen, da ging nur Plasma. Die LCDs hatten ein schreckliches Bild. Am besten bei analogem Kabelfernsehen
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