Linux-Software für Digenius-Receiver

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Sat-Freaks entwickeln derzeit ein alternatives Betriebssystem für Digitalreceiver, die auf der Digenius-Plattform basieren.

Wahre Sat-Freaks wollen meist mehr aus den Geräten raus holen als die Original-Software der Digitalreceiver hergibt. Deshalb sind seit Jahren die beiden d-boxen-Generationen von Premiere so beliebt, da es hierfür DVB 2000 (d-box 1) sowie Linux-Varianten (d-box 2) als bessere Software-Alternative gibt. Jetzt zeichnet es sich ab, dass es eventuell auch bald für die Digenius-Receiver ein auf Linux basierendes Betriebssystem geben wird.
 
Softwareentwickler Thomas Schmidt hat bereits einen Linux-Kernel auf der auf dem Chip MB86H2x-basierenden Receiver-Plattform laufen. Dieser kann über die serielle Schnittstelle zur Kommunikation genutzt werden. Im Moment ist Schmidt mit der Entwicklung eines IDE-Treibers beschäftigt, damit auch die aktuell für Medion produzierten Festplattenmodelle einmal unter Linux laufen. Danach will er einen IIC-Treiber entwickeln, um auf die Tuner-Frontends zugreifen zu können. Schmidt sucht für sein Projekt noch Mitstreiter, damit das Software-Projekt baldmöglichst weiter reifen kann (Kontaktemail-Adresse: p.t.schmidt@imail.de). Ihm fehlen derzeit insbesondere noch Spezifikationen über den Hauptprozessor. Endverbraucher sollten sich noch einige Monate gedulden, da die Software von einem testfähigen Betastadium noch weit entfernt ist. Digital Fernsehen wird über das Projekt fortlaufend berichten. [mg]

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