Müll im All: Raumstation ISS entgeht nur knapp der Kollision

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Ein Stück Weltraummüll hat die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS über Stunden in Alarmbereitschaft versetzt.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa befürchtete am Dienstag vorübergehend eine Kollision der Station mit dem Überbleibsel eines 2007 zerstörten chinesischen Satelliten. Da nicht genügend Zeit geblieben wäre, die ISS aus der Gefahrenzone zu bringen, wurden bereits Pläne für eine Evakuierung geschmiedet.Die dreiköpfige Crew hätte in die „Sojus“-Raumkapsel flüchten müssen, in der sie im Dezember beim Außenposten der Menschheit im All angekommen war, hieß es.

Nach stundenlanger Beobachtung des Weltraummülls konnte die Kontrollstation im texanischen Houston allerdings Entwarnung geben. Um 22.21 Uhr deutscher Zeit raste dann das Stück des Satelliten Fengyun 1C in rund sechs Kilometern Entfernung an der ISS vorbei.

Bereits am vergangenen Freitag wurde die Station von herumfliegenden Abfall bedroht. Im Gegensatz zum erneuten Ereignis konnte die Nasa sie jedoch rechtzeitig aus dem Weg navigieren. [dpa]

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5 Kommentare im Forum

  1. AW: Müll im All: Raumstation ISS entgeht nur knapp der Kollision ...und was hat das jetzt mit Digitalfernsehen zu tun? Ist zwar eine interessante Nachricht...
  2. AW: Müll im All: Raumstation ISS entgeht nur knapp der Kollision Der Satellit war bestimmt digital ....
  3. AW: Müll im All: Raumstation ISS entgeht nur knapp der Kollision Ist wie mit der Atomenergie .. die Frage der "Endlagerung". Und es zeigt sich wieder, dass kurzfristiges Denken die Welt beherrscht . Stellt sich aber die berechtigte Frage zu den Alternativen und Lösungen ... Ohne Sat's geht ja praktisch nichts mehr..
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