Neue Receiver-Generation von Anadol und AX

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Die Vielfalt an digitalen Set-Top-Boxen im Markt nimmt weiter zu. Die Marken Anadol und AX starten mit gleich drei neuen Geräten ins Jahr 2019.

Die Nachfrage nach UHD-Empfangsequipment steigt konstant. Auch die Marke Anadol startet mit zwei neuen Set-Top-Boxen 2019 durch. Der Eco 4K UHD ist dabei allerdings kein komplett neuer Receiver, sondern die bekannte 4K-Einstiegsbox mit neuer Technik. Aufgrund der stets am Markt stattfindenden Chipoptimierung kommen fortan neue DDR4-Speichermodule anstelle der bisher verwendeten DDR3 SDRAM-Speicher im Eco 4K UHD zum Einsatz. Die Speichergröße bleibt mit einem Gigabyte gleich. Auch sonst bleibt die Ausstattung der knapp 100 Euro günstigen Box gleich. Ein DVB-S2-Tuner, zwei WLAN-Emfangseinheiten und drei USB-Schnittstellen (davon eine USB 3.0) zeichnen das mit Enigma2 ausgestattete Gerät aus.

Ganz neu im Portfolio ist der große Bruder des Eco 4K UHD, der Combo 4K UHD. Der Vorteil gegenüber dem Eco liegt beim Tuner, denn zusätzlich zur Satellitenempfangseinheit trumpft der Combo 4K UHD mit einem zusätzlichen Kombimodul zum Empfang von terrestrischen und Kabelsignalen auf. Damit ist der Nutzer des Combo-Receivers, der ab 109 Euro angeboten wird, deutlich flexibler bei der Auswahl des Empfangsweges. Die grundlegenden Ausstattungsmerkmale des Anadol Combo 4K UHD sind mit dem Eco aber identisch. Auch im COMBO Empfänger arbeitet ein  15.000 DMIPS (4x 1.600 MHz) starker ARM Quad Core Prozessor.

Auch die zweite von Efe Multimedia vertriebene Marke AX hat ein neues UHD-Empfangsgerät im Portfolio. Die ebenfalls in der Preisklasse unter 100 Euro platzierte 4K Box HD60 basiert auch auf der beliebten Enigma2-Plattform und ist für den Empfang von Satellitensignalen geeignet. Der integrierte Tuner verarbeitet bei dem Gerät sogar den neuen DVB-S2x-Standard und beherrscht – wie die Geräte der Marke Anadol auch – den Blindscan. Darüber hinaus lassen sich mit dem HD60 auch Multistream-Signale empfangen.  Ausgeliefert wird die Box mit der OpenATV-Software. Zu den weiteren Eigenschaften zählen der Quad-Core-Prozessor mit 15.000 DMIPS, eine Bild-in-Bild-Funktion in 4K, Transcoding in HEVC264 und HEVC265 sowie die HDR-Verarbeitung. [fs]

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27 Kommentare im Forum

  1. Alles Receiver ohne CI+ und damit für UHD nicht gut zu gebrauchen und für terrestrischen Empfang dann noch weniger. Wer sowas wegen dem niedrigen Preis kauft, kauft zweimal. Frei nach dem Motto „You get what you pay for!“. Wenn man dann noch bedenkt, dass es keine konventionellen Receiver sind, sondern Enigma2-Receiver, die anfangs schon etwas Zeitaufwand für die Inbetriebnahme brauchen, wird es noch viel schlimmer: Nichts für „Otto-Normalverbraucher“!!!
  2. So ein Quatsch kannst nur du schreiben, jemand der noch nie einen E² Receiver hatte weil er ihm "zu schwer" war (weil er ein "Otto-Normal-Verbraucher" ist). Wer so einen Receiver hat der: 1. hat CI+ (weil es geht) 2. braucht kein CI+ (weil man es nicht braucht)
  3. Ach ja, warum hab ich dann einen Vu+ Solo 4K mit zusätzlichem DVB-T2 Twintuner und einen AX HD51 mit zwei DVB-T2 Tunern??? Weil man für terrestrisches TV in Deutschland das CI+ Modul für freenet.TV braucht, wenn man nicht gerade nur unverschlüsselte ARD/ZDF Programme sehen will, und in Österreich braucht man für terrestrisches TV zwingend das simpliTV CI/CI+ Modul. Nur mit den Vu+ 4K Receivern und den HD51 kann man dann auch verschlüsselte Programme erstmal verschlüsselt aufnehmen und dann nachträglich mit einem CI/CI+ Modul entschlüsseln, so dass das Modul immer fürs Live-TV nutzbar bleibt. Gut, bei Sat-Empfang sieht es (noch) etwas anders und besser aus, aber einen Enigma2-Receiver ohne CI+ zu kaufen, würde ich niemandem empfehlen.
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