Premiere mahnt ab: Linux-Fangemeinde fassungslos

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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„Man fühlt sich ins 15 Jahrhundert zurückversetzt.“ So ein entnervter Linux-Nutzer zu DIGITAL FERNSEHEN. Gut zwei dutzend Abmahnungen haben die Premiere Anwälte an die Linux-Gemeinde schon verschickt.

Vorerst Entwarnung kommt im DF-Interview von Michael Söllner, Chef der Premiere-Sicherheitabteilung „E-Security“: „Wir haben bisher nur gewerbliche Anbieter abgemahnt“, zieht Söllner ein Fazit der wieder einmal grassierenden Abmahnwelle der Münchner.
 
Bisher schien es, dass Premiere die Nutzung alternativer Betriebssysteme auf offiziell lizenzierten Receivern wie der d-box 2 toleriert. Bringt doch die Software, die es inzwischen in zahlreichen Varianten wie Neutrino oder Enigma gibt, gegenüber den offiziellen Betanova-Versionen für die Abonnenten doch massive Erleichterungen in der Bedienung und zahlreiche nette Zusatzfeatures. Schließlich war zumindest in den Jahren 2000/2001 einer der Hauptgründe die umständliche Bedienung der d-box für die Kündigung eines Premiere-Abos.
 

Die Kehrtwende des Senders sorgt jetzt für Aufruhr in der Linux-Fangemeinde. DIGITAL FERNSEHEN hat sich dem Thema angenommen und in der aktuellen Ausgabe recherchiert, welche Boxen Gefahr laufen, in den Fokus der Premiere-Anwälte zu geraten. DF fasst den aktuellen Stand zusammen und sprach mit Insidern über die Lage im Markt. Den ausführlichen Bericht und den sicheren Weg aus der Linux-Krise lesen Sie in der aktuellen Ausgabe, die jetzt am Kiosk zu haben ist. Oder Sie folgen unserem Link und lassen sich die aktuelle Ausgabe im Mini-Abo bequem nach Hause schicken. [sg]

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