Rohde & Schwarz expandiert trotz Krise

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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München – Mit 1,4 Milliarden Euro hat Rohde & Schwarz im vergangenen Geschäftsjahr (Juli 2007 bis Juni 2008) einen mit dem Vorjahr vergleichbaren Umsatz erzielt.

Wie der internationale Elektronikkonzern heute in einer Pressemitteilung mitteilt, verkaufte das Unternehmen trotz schwierigem wirtschaftlichen Umfeld vor allem in der Mess- und Rundfunktechnik mehr Geräte. Insgesamt setzt der Elektronikkonzern eigenen Angaben zufolge auf die vier Standbeine Messtechnik, Sichere Kommunikation, Rundfunktechnik sowie Funküberwachung und -ortung.

„Unser Ziel ist es“, so Geschäftsführer Michael Vohrer, „weiter Marktanteile in allen Geschäftsbereichen zu gewinnen.“ Auch der internationale Ausbau schreitet voran. So hat das Unternehmen im vergangenen Jahr ein neues regionales Headquarter in Singapur errichtet.
 
Mit mehreren Innovationen habe sich Rohde & Schwarz im vergangenen Geschäftsjahr gut am Markt positioniert. „Zwar reduzierte der deutlich erstarkte Euro die erzielbaren Preise. Dennoch hat das Unternehmen vor allem in der Rundfunk- und Messtechnik mehr Messgeräte und Sender als im Jahr zuvor verkauft“, so der Konzern.
 
In der Rundfunktechnik baute Rohde & Schwarz nach eigenen Angaben die weltweite Marktführerschaft bei terrestrischen Fernsehsendern weiter aus. Die Einführung einer neuer Sendergeneration mit verbessertem Wirkungsgrad und geringerem Stromverbrauch sei dabei einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren gewesen.
 
„Ein Unternehmen wie Rohde & Schwarz lebt von Innovationen. Deshalb haben wir im letzten Geschäftsjahr rund 16 Prozent unseres Umsatzes wieder in die Entwicklung investiert“, so Vohrer. Um in der gesamten Wertschöpfungskette wettbewerbsfähig zu bleiben, habe das Unternehmen an einer weiteren Flexibilisierung der Produktion gearbeitet.
 
Dadurch habe Rohde & Schwarz den Output an Geräten im vergangenen Geschäftsjahr erneut erhöhen können. Die Herstellkosten befänden sich auf einem international wettbewerbsfähigen Niveau, teilt das Unternehmen mit. Der Personalaufbau auf 7 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – mit rund 220 neu geschaffenen Stellen im letzten Geschäftjahr – sei ein weiterer Baustein für künftige Erfolge.
 
Um noch näher an den Kunden zu sein, hat der Konzern laut eigenen Angaben den Ausbau globaler Strukturen weiter vorangetrieben. Damit Innovationen auf den Marktschneller die Kunden erreichen könnten, schaffe das neu errichtete Headquarter in Singapur kurze Entscheidungswege für den Wachstumsmarkt Asien. [ar]

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