Studie: Kampf um Netzwerk-Standard bei Set-Top-Boxen

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Bild: © lassedesignen - Fotolia.com
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Nach Angaben des Marktforschers iSuppli vom Montag werden im Jahr 2014 knapp 200 Millionen Set-Top-Boxen in den internationalen Haushalten stehen. Allerdings ist bei den Geräten kein einheitlicher Netzwerkstandard in Sicht.

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Momentan stehen dem Anwender verschiedene Netzwerktechniken zur Verfügung, darunter kabelgebundene (Cat 5 oder Cat 6) sowie kabellose Verbindungen. Jedoch werde nach Einschätzung der Marktforscher jedoch keine dieser Techniken den zukünftigen Markt beherrschen, sondern jeweils einen eingeschränkten Kundenkreis ansprechen.

Allein im vierten Quartal 2010 wurden fast 6 Miliarden Dollar weltweit mit Set-Top-Boxen umgesetzt (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Viele der in Nordamerika und Japan verkauften Geräte unterstützen den sogenannten MoCa-Standard, eine Lösung per Koaxialkabel, weshalb sich die Unternehmen von dieser Technologie hohe Marktanteile versprechen. In Europa hat sich dieser Standard der namensgebenden Multimedia over Coax Alliance hingegen noch nicht etabliert.

Weiterhin ist laut iSuppli zwar die drahtlose Verbindung weiter im Vormarsch und würde in immer mehr Endgeräte integriert. Dennoch wäre ein Marktanteil von über 50 Prozent auf dem Weltmarkt mittelfristig nicht realisierbar, hieß es. [rh]

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1 Kommentare im Forum

  1. AW: Studie: Kampf um Netzwerk-Standard bei Set-Top-Boxen Wenn möglich möchte ich meinen Haushalt mit einer möglichst vielseitigen Infrastruktur verkabeln. D.h. Im Falle Netzwerk und Kabel, wären Ethernet (Cat5 oder 6) meine erste Wahl um einerseits die Clients, Server, Drucker, NASen, aber auch Settopboxen, TVs und Radios, künftig auch Haushaltsgeräte oder Gebäudeinfrastruktur miteinander und dem Internet zu verbinden. Coax käme über die vorhandenen Wege allenfalls von der Antenne, Schüssel oder Kabeleinspeisung an die Haupt-Empfangsstellen (Wohnzimmer, evtl. Schlafzimmer oder Arbeitszimmer). Anschließend würde das aufbereitete (aufgezeichnete, gestreamte oder getimeshiftete) TV oder Radiosignal über das Ethernetzwerk an weitere potentielle "Anschau- bzw. Konsumclients" gebracht. Alternativ wäre dann bei weniger bandbreitenkrischen oder schwer zugänglichen Bereichen (Garten o.ä.) wLan die Wahl des Mediums auch für ein einzelne Notebooks oder Tablets welche im Wohnzimmer auf der Couch nur mal zum Surfen bzw. Serverzugriff genutzt wird. Eine zusätzlichen Coaxverkabelung nur für Bildübertragung (TV-Signal) properitäre Settopboxen etc. würde ich nicht auch noch verlegen.
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